Laborwert Fibrinogen (FIBR): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gesundheitsportal Österreich (Gesundheit.gv.at) beschreibt Fibrinogen (FIBR) als einen zentralen Eiweißstoff des Blutgerinnungssystems. Es handelt sich um den Vorläufer von Fibrin, welches den Hauptbestandteil eines Blutgerinnsels bildet.

Fibrinogen gehört zur Gruppe der Blutgerinnungsfaktoren. Diese Proteine werden in der Leber synthetisiert und zirkulieren als wichtiger Bestandteil im Blutplasma.

Der Laborwert dient in der klinischen Praxis vor allem der Beurteilung von Veränderungen und Störungen der Blutgerinnung. Die Funktionsfähigkeit des Gerinnungssystems hängt dabei vom komplexen Zusammenspiel zahlreicher Faktoren ab.

Empfehlungen

Indikationen zur Bestimmung

Laut Quelle wird die Messung von Fibrinogen im Blut in folgenden klinischen Situationen beschrieben:

  • Bei Verdacht auf eine Störung im Blutgerinnungssystem

  • Bei akuten Entzündungen (hierbei ist der Wert erhöht)

  • Als Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt)

Ein erhöhter Fibrinogenwert im Blut wird zudem mit einem gesteigerten Risiko für Atherosklerose (Arterienverkalkung) in Verbindung gebracht.

Ursachen für erhöhte Werte

Ein Anstieg des Fibrinogens wird im Text mit verschiedenen Zuständen assoziiert:

  • Akute Entzündungen (z.B. Verletzungen, Verbrennungen)

  • Chronische Entzündungen (z.B. Rheuma, Autoimmunerkrankungen)

  • Schwangerschaft

Ursachen für erniedrigte Werte

Ein Abfall des Fibrinogenspiegels kann auf schwerwiegende Pathologien hindeuten. Die Quelle nennt hierfür:

  • Lebererkrankungen (aufgrund einer verminderten Synthese)

  • Verbrauch von Fibrinogen im Rahmen einer Verbrauchskoagulopathie

Die Verbrauchskoagulopathie, auch als disseminierte intravasale Coagulation (DIC) bezeichnet, führt zu einer Gerinnungsaktivierung im gesamten Körper. Dies wird als lebensbedrohlicher Zustand beschrieben, der beispielsweise bei einem Schock oder einer Fehltransfusion auftreten kann.

Referenzwerte

Die angegebenen Referenzwerte dienen als Orientierungshilfe. Es wird betont, dass Labore unterschiedliche Testmethoden verwenden können und die Ergebnisse im klinischen Gesamtkontext interpretiert werden müssen.

PersonengruppeAlterReferenzbereichEinheit
Männerbis 18 Jahre1,5–4,5g/L
Männerüber 18 Jahre1,5–4,5g/L
Frauenbis 18 Jahre1,5–4,5g/L
Frauenüber 18 Jahre1,5–4,5g/L
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💡Praxis-Tipp

Ein stark erniedrigter Fibrinogenwert kann auf eine Verbrauchskoagulopathie (DIC) hinweisen. Dieser Zustand geht mit einer systemischen Gerinnungsaktivierung einher und wird als lebensbedrohlich eingestuft, weshalb bei entsprechenden Auslösern wie Schock oder Fehltransfusionen eine rasche labordiagnostische Abklärung essenziell ist.

Häufig gestellte Fragen

Die Bestimmung erfolgt laut Gesundheitsportal bei Verdacht auf Gerinnungsstörungen oder akute Entzündungen. Zudem wird der Wert als Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte herangezogen.

Erhöhte Werte treten häufig bei akuten Entzündungen, Verletzungen oder Verbrennungen auf. Auch chronische Entzündungen wie Rheuma oder eine Schwangerschaft können zu einem Anstieg führen.

Ein Mangel an Fibrinogen wird oft bei Lebererkrankungen beobachtet, da das Protein dort gebildet wird. Ein starker Abfall kann auch auf eine lebensbedrohliche Verbrauchskoagulopathie (DIC) hindeuten.

Der Referenzbereich liegt für Männer und Frauen jeden Alters bei 1,5 bis 4,5 g/L. Die Quelle weist jedoch darauf hin, dass diese Werte je nach Labor und Testmethode leicht variieren können.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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