Thrombotest (THROT) & INR: Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zum Laborwert Thrombotest® (THROT). Der THROT ist ein kommerzieller Labortest zur Messung der Prothrombinzeit (PTZ).

Die PTZ überprüft die Bildung der Vitamin-K-abhängigen Blutgerinnungsfaktoren (Faktor II, VII, IX, X sowie Protein C und S) in der Leber. Der Test wird primär zur Überwachung einer oralen Antikoagulationstherapie mit Vitamin-K-Antagonisten eingesetzt.

Da verschiedene Labore unterschiedliche Reagenzien (Thromboplastin) verwenden, wurde die International Normalised Ratio (INR) eingeführt. Diese ermöglicht eine weltweite Vergleichbarkeit der Gerinnungswerte unabhängig vom verwendeten Testkit.

Empfehlungen

Indikation und Interpretation

Laut Quelle wird der THROT zur Einstellung und Kontrolle einer Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten herangezogen.

Niedrige PTZ- beziehungsweise THROT-Werte weisen auf eine verlangsamte Blutgerinnung hin. Sie treten laut Dokument in folgenden Fällen auf:

  • Lebererkrankungen (z.B. Leberzirrhose)

  • Vitamin-K-Mangel

  • Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten

Referenzwerte und Zielbereiche

Die Quelle gibt für den THROT folgende allgemeine Referenzwerte in Prozent der Norm an:

KategorieReferenzwert THROT
Männer (alle Altersgruppen)5–15 %
Frauen (alle Altersgruppen)5–15 %

Für die Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten werden je nach Grunderkrankung spezifische therapeutische INR-Zielbereiche definiert:

IndikationINR-Zielbereich
Vorbeugung von Thrombosen (z.B. nach Operation)1,5 bis 2,5
Herz-Vorhof-Flimmern2,0 bis 3,0
Künstliche mechanische Herzklappe3,0 bis 4,5

Therapiesteuerung

Es wird darauf hingewiesen, dass die Dosierung von Vitamin-K-Antagonisten individuell erfolgen muss. Eine regelmäßige Kontrolle der PTZ oder INR ist für eine sichere Therapieeinstellung zwingend erforderlich.

Die Gerinnung gilt laut Quelle dann als optimal eingestellt, wenn die gemessenen Werte möglichst geringen Schwankungen unterliegen.

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💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Hinweis der Quelle ist die umgekehrte Proportionalität von PTZ-Prozentwerten und der tatsächlichen Gerinnungszeit. Ein niedriger PTZ-Wert in Prozent bedeutet, dass die Gerinnselbildung in Sekunden gemessen länger dauert. Zudem wird betont, dass ein INR-Wert von 2 einer exakten Verdopplung der normalen Gerinnungszeit entspricht.

Häufig gestellte Fragen

Die Prothrombinzeit (PTZ) misst die Gerinnungszeit und wird oft in Prozent der Norm angegeben, ist aber stark vom verwendeten Laborreagenz abhängig. Die INR (International Normalised Ratio) ist ein standardisierter Wert, der diese laborbedingten Schwankungen herausrechnet und somit international vergleichbar ist.

Der Thrombotest misst laut Quelle die Funktionalität der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren. Dazu zählen die Faktoren II, VII, IX und X sowie die Proteine C und S.

Die Funktionsfähigkeit der Blutgerinnung hängt von zahlreichen Faktoren ab, weshalb die Medikamente nicht bei jedem Menschen gleich wirken. Die Quelle betont daher die Notwendigkeit einer individuellen Dosierung und regelmäßiger Laborkontrollen, um die Schwankungen möglichst gering zu halten.

Ein INR-Wert von 3,0 bedeutet, dass die Blutgerinnung dreimal so lange dauert wie bei einem gesunden Normalplasma. Dieser Wert liegt beispielsweise im therapeutischen Zielbereich für Personen mit einer künstlichen mechanischen Herzklappe.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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