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Kardio-MRT: Durchführung, Befundung und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) befasst sich mit der Durchführung und Befundung der kardialen Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT). Die CMR-Bildgebung erlaubt eine umfassende Beurteilung der kardialen Situation und ist für die Diagnostik von Durchblutungsstörungen, Kardiomyopathien und angeborenen Herzfehlern essenziell.

Laut Positionspapier ist neben der Kenntnis der MRT-Technik vor allem eine spezielle kardiologische Expertise erforderlich. Daher wird betont, dass Kardiologen einen uneingeschränkten Zugang zu dieser Bildgebungstechnik benötigen, um die Befunde im klinischen Gesamtbild bewerten zu können.

Um eine hohe Qualität in der klinischen Anwendung sicherzustellen, wurde ein strukturiertes Curriculum entwickelt. Dieses soll Kardiologen befähigen, die Kardio-MRT selbstständig durchzuführen und die Befunde zielorientiert für die Therapieplanung einzusetzen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Das Positionspapier warnt davor, ein Kardio-MRT-Labor ausschließlich durch Radiologen ohne fundierte kardiologische Weiterbildung zu betreiben. Es wird betont, dass eine rein konsiliarische Einbindung eines Kardiologen nicht ausreicht, um die Sicherheit kritisch kranker Patienten bei Stressuntersuchungen zu gewährleisten. Für solche Untersuchungen werden zwingend Kenntnisse im Advanced Life Support vorausgesetzt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Positionspapier werden für die Stufe 2 insgesamt 150 Untersuchungen unter Anleitung gefordert. Davon müssen mindestens 50 Untersuchungen selbstständig durchgeführt und befundet werden.

Für die Leitung eines Labors wird die Qualifikationsstufe 3 vorausgesetzt. Diese erfordert eine 12-monatige Weiterbildung, die Bearbeitung von 300 Fällen sowie eine abschließende Prüfung durch die DGK.

Das Positionspapier legt fest, dass Radiologen in diesem Fall zwingend kardiologisch ausgebildet sein müssen. Es wird mindestens ein Jahr voll-kardiologische Weiterbildung gefordert, um kardiovaskuläre Erkrankungen fundiert beurteilen zu können.

Zur Kompetenzerhaltung der Stufe 2 wird der Erwerb von 50 CME-Stunden im CMR-Schwerpunkt alle drei Jahre gefordert. Zusätzlich müssen in diesem Zeitraum 100 CMR-Untersuchungen als primärer Befunder neu durchgeführt werden.

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Quelle: Durchführung und Befundung der kardialen Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT) Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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