IQWiG2019Chirurgie

Endometriose: Medikamentöse Therapie vs. Hysterektomie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Endometriose ist definiert durch die Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut innerhalb der Uteruswand oder extrauterin. Dies führt klassischerweise zu besonders schmerzhaften Regelblutungen, krampfartigen Unterleibsschmerzen und einer reduzierten Fertilität.

Die Symptomatik ist hormonabhängig. Nach der Menopause klingen die Beschwerden in der Regel ab.

Die Therapiewahl erfordert eine individuelle Abwägung. Relevante Faktoren sind die Symptomlast, das Alter, der Kinderwunsch, die Lokalisation der Herde sowie Begleiterkrankungen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Aufklärung über eine Hysterektomie sollte explizit darauf hingewiesen werden, dass auch nach vollständiger Gebärmutterentfernung Endometriose-Herde nachwachsen können und eine absolute Schmerzfreiheit nicht garantiert ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Entscheidungshilfe bilden sich bei etwa 20 von 100 behandelten Frauen innerhalb von fünf Jahren neue Endometriose-Herde.

Die Anwendung von GnRH-Analoga ist aufgrund des Nebenwirkungsprofils auf eine kurzfristige Behandlung von maximal sechs Monaten beschränkt.

Bei der lokalen Herdentfernung treten bei etwa 1 von 100 Eingriffen Organverletzungen oder andere Komplikationen auf. Bei einer Hysterektomie liegt diese Rate bei etwa 5 von 100 Eingriffen.

NSAR können starke Regelschmerzen lindern, zeigen bei spezifischen Endometriose-Beschwerden jedoch oft nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit. Zudem sind sie nicht für eine Dauertherapie geeignet.

Werden im Rahmen der Operation beide Eierstöcke entfernt, tritt unmittelbar nach dem Eingriff die Menopause ein.

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Quelle: IQWiG P18-01: Erstellung einer Entscheidungshilfe zu Gebärmutterentfernungen (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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