Erektile Dysfunktion: Hochfrequenztherapie und Evidenz

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die erektile Dysfunktion (ED) ist eine häufige sexuelle Funktionsstörung, die meist auf vaskuläre Ursachen zurückzuführen ist. Begünstigend wirken kardiometabolische Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus sowie bestimmte Lebensstilfaktoren.

Als Erstlinientherapie werden oral einzunehmende Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (PDE-5-Hemmer) empfohlen. Alternativ stehen intrakavernöse Injektionen, lokal anzuwendende Medikamente oder Hilfsmittel wie Vakuumerektionsgeräte zur Verfügung.

Die Behandlung mittels Hochfrequenzenergie (Radiofrequenztherapie) stellt einen neuen, experimentellen Ansatz dar. Durch eine milde Erwärmung des Schwellkörpergewebes sollen die Geweberegeneration und die Stickstoffmonoxid-Synthese angeregt werden, um die Erektionsfunktion kausal zu verbessern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht verdeutlicht, dass die Behandlung der erektilen Dysfunktion mittels Hochfrequenzenergie derzeit als rein experimentell einzustufen ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die bisherigen Daten keinen Vorteil gegenüber einer Scheinbehandlung zeigen. In der Praxis wird bei organischer ED weiterhin der Einsatz etablierter Leitlinientherapien wie PDE-5-Inhibitoren empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht zählt die Methode derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Es konnte zudem kein Potenzial als erforderliche Behandlungsalternative abgeleitet werden.

Die Auswertung der verfügbaren Interimsdaten zeigt keinen Effekt zugunsten der Hochfrequenzenergie im Vergleich zu einer Scheinbehandlung. Der Bericht stellt fest, dass es keinen Anhaltspunkt für einen Nutzen gibt.

Zur Sicherheit und zu möglichen Nebenwirkungen der Methode liegen laut Bericht aktuell keine auswertbaren Daten vor. Ein potenzieller Schaden kann daher weder belegt noch ausgeschlossen werden.

Als etablierte Erstlinientherapie werden PDE-5-Inhibitoren empfohlen. Weitere Optionen umfassen intrakavernöse Injektionen, Vakuumerektionsgeräte oder in schweren Fällen operative Schwellkörperprothesen.

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Quelle: IQWiG N24-03: Behandlung mittels Hochfrequenzenergie bei organischer erektiler Dysfunktion (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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