IQWiG2024Kardiologie

PA-Druck-Monitoring: Indikation bei Herzinsuffizienz

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Herzinsuffizienz ist ein komplexes klinisches Syndrom, das mit einer eingeschränkten Pumpfunktion des Herzens einhergeht. Im Stadium NYHA III treten typische Symptome wie Atemnot und Erschöpfung bereits bei alltäglichen, geringen körperlichen Belastungen auf.

Ein zentraler Baustein der Therapie ist das frühzeitige Erkennen einer drohenden kardialen Dekompensation. Bisherige nicht invasive Monitoring-Strategien stützen sich vor allem auf die Kontrolle des Körpergewichts und auf klinische Symptome.

Das invasive Monitoring des pulmonalarteriellen Drucks (PA-Druck) mittels eines dauerhaft implantierten Sensors zielt darauf ab, hämodynamische Veränderungen im Lungenkreislauf noch vor dem Auftreten klinischer Zeichen zu erfassen. Dadurch soll eine rechtzeitige Anpassung der medikamentösen Therapie ermöglicht werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass das invasive PA-Druck-Monitoring zwar stationäre Aufnahmen reduzieren kann, jedoch keinen nachweisbaren Überlebensvorteil bietet. Zudem wird betont, dass das Risiko für schwerwiegende Komplikationen durch den Eingriff selbst aufgrund fehlender Daten aktuell nicht verlässlich quantifiziert werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht wird die Methode zur Therapieoptimierung bei Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz im Stadium NYHA III untersucht. Voraussetzung in den Studien war meist mindestens eine herzinsuffizienzbedingte Hospitalisierung im Vorjahr.

Der Bericht stellt fest, dass sich durch das invasive Monitoring kein statistisch signifikanter Überlebensvorteil ergibt. Es gibt weder für die Gesamtmortalität noch für die kardiovaskuläre Mortalität einen Anhaltspunkt für einen höheren Nutzen.

Die Auswertung zeigt einen Hinweis auf einen höheren Nutzen bezüglich der Reduktion herzinsuffizienzbedingter Hospitalisierungen. Zudem gibt es Anhaltspunkte für eine verkürzte Krankenhausverweildauer und eine verbesserte gesundheitsbezogene Lebensqualität.

Das genaue Schadenspotenzial ist laut Bericht derzeit unklar, da Daten zu schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen in den Studien nicht vollständig publiziert wurden. Eine abschließende Nutzen-Schaden-Abwägung ist daher aktuell noch nicht möglich.

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Quelle: IQWiG D23-02 : Messung und Monitoring des pulmonalarteriellen Druckes mittels implantierten Sensors zur Therapieoptimierung bei Herzinsuffizienz im Stadium NYHA III (IQWiG, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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