IQWiG2019Dermatologie

Vakuumversiegelungstherapie: Nutzen bei Sekundärheilung

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Nutzen der Vakuumversiegelungstherapie (VVS).

Untersucht wird die Anwendung bei Patientinnen und Patienten mit intendierter sekundärer Wundheilung im Vergleich zu einer Standard-Wundtherapie (SWT).

Ziel der systematischen Untersuchung ist die Bewertung patientenrelevanter Endpunkte wie Mortalität, Wundverschluss, Schmerzen und unerwünschte Ereignisse.

Aufgrund eines relevanten Anteils fehlender Daten von etwa 24 Prozent (Publikationsbias) wurde die Aussagesicherheit der Ergebnisse im Bericht herabgestuft. Dies betrifft die finale Ableitung von Belegen, Hinweisen oder Anhaltspunkten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass bei der Interpretation der Studienergebnisse zur Vakuumversiegelungstherapie ein relevanter Publikationsbias berücksichtigt werden muss. Etwa ein Viertel der Studiendaten ist nicht veröffentlicht, was die Aussagesicherheit der verfügbaren Evidenz einschränkt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es einen Hinweis auf einen höheren Nutzen der Vakuumversiegelungstherapie beim Wundverschluss und der Krankenhausaufenthaltsdauer. Für andere Endpunkte wie Mortalität oder Schmerzen zeigt sich kein Unterschied zur Standardtherapie.

Die Auswertung der Studien zeigt keinen Anhaltspunkt für einen Nutzen oder Schaden bezüglich der Schmerzbelastung. Die Vakuumversiegelungstherapie unterscheidet sich in diesem Endpunkt laut Bericht nicht signifikant von der Standard-Wundtherapie.

Der Bericht liefert keinen Anhaltspunkt dafür, dass die Vakuumversiegelungstherapie das Risiko für Amputationen im Vergleich zur Standard-Wundtherapie verringert. Die verfügbaren Daten zeigten keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.

Bezüglich unerwünschter Ereignisse und Wundkomplikationen ergibt sich laut Bewertung kein Anhaltspunkt für einen Schaden oder Nutzen. Die Gesamtrate schwerwiegender unerwünschter Ereignisse unterschied sich nicht signifikant von der Standardtherapie.

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Quelle: IQWiG N17-01A: Vakuumversiegelungstherapie von Wunden mit intendierter sekundärer Wundheilung (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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