IQWiG2023Dermatologie

Kaltplasma: Therapie chronischer Wunden und Wirksamkeit

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) bewertet das Potenzial der Kaltplasmatherapie zur Behandlung chronischer Wunden. Das Verfahren richtet sich an Personen mit Wunden der Haut, die unter einer Standard-Wundversorgung keine Heilungstendenz zeigen.

Das Wirkprinzip von kaltem atmosphärischem Plasma (CAP) beruht auf einer lokalen Dekontamination. Dem Bericht zufolge entfaltet das Plasma eine antibakterielle, antimykotische und antivirale Wirkung und stimuliert gleichzeitig lokal die Zellen.

Die Bewertung basiert auf dem Antrag zur Erprobung einer neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode. Ziel ist es festzustellen, ob die Kaltplasmatherapie eine erforderliche Behandlungsalternative darstellt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass die bisherigen positiven Studienergebnisse primär auf dem Surrogatendpunkt der Wundflächenreduktion basieren. Es wird betont, dass eine vollständige Wundheilung durch die Kaltplasmatherapie bisher nicht abschließend belegt ist, weshalb die Methode als Ergänzung und nicht als Ersatz für eine leitliniengerechte kausale Standard-Wundversorgung zu betrachten ist.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht sieht das Anwendungsgebiet bei chronischen Wunden der Haut, die unter einer Standard-Wundversorgung keine Heilungstendenz zeigen. Dies schließt Wunden unabhängig von ihrer Genese ein, wie etwa das diabetische Fußsyndrom.

Laut Bericht beruht das Wirkprinzip auf einer lokalen Dekontamination mit antibakteriellen, antimykotischen und antiviralen Eigenschaften. Zudem wird eine lokale Zellstimulation beschrieben, die den Wundheilungsprozess fördern soll.

Ein abschließender Beleg für den Nutzen liegt laut Bericht noch nicht vor, da bisherige Studien primär eine Verringerung der Wundfläche zeigen. Es wird jedoch ein Potenzial als Behandlungsalternative festgestellt, das in weiteren Erprobungsstudien untersucht werden soll.

Anhand der eingereichten Unterlagen ließ sich dem Bericht zufolge kein Schadenspotenzial erkennen. Schwere unerwünschte Ereignisse wurden in den bewerteten Studien nicht auf die Therapie zurückgeführt.

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Quelle: IQWiG E21-03: Kaltplasma zur Wundbehandlung (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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