IQWiG2025Onkologie

Durvalumab bei NSCLC: Perioperative Therapie-Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet den Zusatznutzen von Durvalumab. Es geht um die neoadjuvante und anschließende adjuvante Monotherapie bei Erwachsenen mit resezierbarem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC).

Die Zielgruppe umfasst Erkrankte mit einem hohen Rezidivrisiko. Eine zwingende Voraussetzung für diese Therapie ist das Fehlen von epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR)-Mutationen oder anaplastischen Lymphomkinase (ALK)-Translokationen.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie legte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) unter anderem die perioperative Gabe von Pembrolizumab fest. Alternativ wurde Nivolumab gefolgt von beobachtendem Abwarten benannt.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Indikationsstellung für die perioperative Therapie mit Durvalumab ist der Mutationsstatus zwingend im Vorfeld zu klären. Das IQWiG betont, dass die Zulassung ausschließlich für NSCLC-Fälle ohne EGFR-Mutationen oder ALK-Translokationen gilt. Ein unbekannter Status schließt eine leitliniengerechte Anwendung in diesem spezifischen Setting aus.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen von Durvalumab in diesem Anwendungsgebiet nicht belegt. Die vom Hersteller vorgelegten Daten aus einem indirekten Vergleich wurden als methodisch ungeeignet eingestuft.

Das IQWiG bemängelt, dass in der herangezogenen KEYNOTE 671-Studie bei rund 70 Prozent der Teilnehmenden der EGFR- und ALK-Mutationsstatus unbekannt war. Somit entsprach die Studienpopulation nicht der streng definierten Zielgruppe der Fragestellung.

In der neoadjuvanten Phase wird eine Dosis von 1500 mg Durvalumab intravenös alle 3 Wochen verabreicht. Dies geschieht in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie für bis zu 4 Zyklen vor der Operation.

Bei einer leicht bis mäßig eingeschränkten Nierenfunktion ist gemäß den zitierten Fachinformationen keine Dosisanpassung erforderlich. Für schwere Niereninsuffizienzen liegen zu wenige Daten vor, um sichere Rückschlüsse zu ziehen.

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Quelle: IQWiG A25-98: Durvalumab (NSCLC, neoadjuvant + adjuvant) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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