IQWiG2021Dermatologie

Afamelanotid bei EPP: Indikation und Therapiekosten

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die erythropoetische Protoporphyrie (EPP) ist eine seltene Stoffwechselerkrankung, die zu einer schweren, schmerzhaften Fototoxizität der Haut führt. Zur Prävention dieser Reaktionen steht der Wirkstoff Afamelanotid zur Verfügung.

Da es sich bei Afamelanotid um ein Arzneimittel für seltene Leiden (Orphan Drug) handelt, gilt der medizinische Zusatznutzen bereits durch die Zulassung als belegt. Der vorliegende Bericht des IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) bewertet daher primär die Patientenzahlen und die Therapiekosten.

Diese Zusammenfassung basiert auf der Dossierbewertung des IQWiG zum Ablauf der Befristung des ursprünglichen Beschlusses.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bewertung stellt die Gabe von vier Afamelanotid-Implantaten pro Jahr ein Maximum dar und nicht den zwingenden Standardverbrauch. Es wird zudem hervorgehoben, dass begleitend zur Therapie zweimal jährlich eine vollständige Hautuntersuchung erfolgen sollte.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht schätzt die Zielpopulation in der gesetzlichen Krankenversicherung auf etwa 411 erwachsene Patientinnen und Patienten in Deutschland.

Gemäß den Zulassungsdokumenten wird ein Verbrauch von 3 bis 4 Implantaten pro Jahr veranschlagt. Vier Implantate stellen dabei die empfohlene Maximaldosis dar.

Es wird empfohlen, zweimal pro Jahr eine Ganzkörperuntersuchung der Haut durchzuführen. Diese Leistung wird in der Regel über ambulante spezialfachärztliche Pauschalen abgerechnet.

Die Therapie erfolgt laut Bericht ambulant in anerkannten und spezialisierten Porphyriezentren.

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Quelle: IQWiG G21-01: Afamelanotid (Erythropoetische Protoporphyrie) - Bewertung gemäß § 35a Abs. 1 Satz 11 SGB V (Ablauf Befristung) (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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