IQWiG2025Neurologie

Rimegepant: Migräneprophylaxe, Dosierung und Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat eine Nutzenbewertung für den Wirkstoff Rimegepant durchgeführt. Geprüft wurde der Einsatz zur präventiven Behandlung der episodischen Migräne bei Erwachsenen mit mindestens vier Migräneattacken pro Monat.

Für die Bewertung wurde Rimegepant mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) verglichen. Dabei wurden zwei Patientengruppen unterschieden: solche, für die eine konventionelle Prophylaxe infrage kommt, und solche, bei denen dies nicht der Fall ist.

Da der pharmazeutische Unternehmer keine geeigneten Studiendaten für den Vergleich mit den festgelegten Standardtherapien vorlegte, konnte das IQWiG den Zusatznutzen nicht abschließend quantifizieren.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht warnt vor dem Risiko von Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH). Es wird darauf hingewiesen, dass bei häufigen oder täglichen Kopfschmerzen trotz regelmäßiger Schmerzmitteleinnahme an diese Diagnose gedacht und die Behandlung gegebenenfalls abgebrochen werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation wird zur präventiven Behandlung eine Dosis von 75 mg Rimegepant jeden zweiten Tag empfohlen. Die maximale Tagesdosis beträgt 75 mg.

Nein, das IQWiG sieht einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie als nicht belegt an. Der Grund hierfür ist das Fehlen geeigneter Studiendaten für die relevanten Patientengruppen.

Bei leicht bis stark eingeschränkter Nierenfunktion ist laut Dokument keine Dosisanpassung erforderlich. Bei terminaler Niereninsuffizienz sollte die Anwendung jedoch vermieden werden.

Es wird empfohlen, die Anwendung von Rimegepant während der Schwangerschaft aus Vorsichtsgründen zu vermeiden. Tierexperimentelle Studien zeigten bei sehr hohen Dosen unerwünschte Wirkungen auf die embryofetale Entwicklung.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: IQWiG A25-73: Rimegepant (Migräneprophylaxe) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.