IQWiG2021Infektiologie

Rilpivirin & Cabotegravir: HIV-Therapie und Dosierung

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A21-48 bewertet den Zusatznutzen der Kombinationstherapie aus Rilpivirin und Cabotegravir bei erwachsenen Personen mit einer HIV-1-Infektion. Die Bewertung bezieht sich auf Patientinnen und Patienten, die auf einem stabilen antiretroviralen Regime virologisch supprimiert sind.

Voraussetzung für die Therapie ist eine Viruslast von unter 50 HIV-1-RNA-Kopien/ml. Zudem dürfen keine gegenwärtigen oder historisch dokumentierten Resistenzen gegenüber der NNRTI- oder INI-Klasse vorliegen.

Das Therapiekonzept umfasst eine initiale orale Einleitungsphase, gefolgt von intramuskulären Injektionen. Laut Bericht reklamiert der pharmazeutische Unternehmer eine Therapievereinfachung durch seltenere Einnahmen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei einem Therapieabbruch der langwirksamen Injektionen wird dringend darauf hingewiesen, rechtzeitig ein alternatives, vollständig suppressives antiretrovirales Regime einzuleiten. Dies muss laut Fachinformation innerhalb von zwei Monaten nach der letzten zweimonatlichen Injektion erfolgen, da Restkonzentrationen der Wirkstoffe noch jahrelang im Körper verbleiben und ein hohes Risiko für die Entwicklung von Virusresistenzen besteht.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation erfolgt zunächst eine orale Einleitungsphase über mindestens 28 Tage. Dabei werden täglich 25 mg Rilpivirin und 30 mg Cabotegravir eingenommen, um die Verträglichkeit vor der ersten Injektion zu prüfen.

Wenn ein Termin um mehr als 7 Tage verschoben wird, kann eine tägliche orale Therapie als Ersatz dienen. Bei einer Unterbrechung von mehr als zwei Monaten muss die Therapie mit der initialen Injektionsdosis neu begonnen werden.

Nein, der IQWiG-Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass ein Zusatznutzen nicht belegt ist. Dies wird mit unvollständigen Daten und methodischen Mängeln im Dossier des pharmazeutischen Unternehmers begründet.

Die Fachinformation rät von einer Anwendung während der Schwangerschaft ab, da eine geringere Wirkstoffverfügbarkeit beobachtet wurde. Es wird empfohlen, eine Umstellung auf eine andere antiretrovirale Therapie zu erwägen.

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Quelle: IQWiG A21-48: Rilpivirin (HIV-Infektion) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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