Alirocumab: Zusatznutzen bei Hypercholesterinämie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG aus dem Jahr 2019 bewertet den Zusatznutzen von Alirocumab. Der Wirkstoff wird bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie oder gemischter Dyslipidämie eingesetzt.

Die Bewertung erfolgt zusätzlich zu einer diätetischen Therapie und gegebenenfalls anderen lipidsenkenden Medikamenten. Es wird der Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gezogen.

Die Nutzenbewertung unterscheidet zwei Hauptfragestellungen basierend auf der Statinverträglichkeit der behandelten Personen. Patientengruppen mit vollständig ausgeschöpften Therapieoptionen sind nicht Gegenstand dieser spezifischen Neubewertung.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht weist darauf hin, dass vor Beginn einer Behandlung mit Alirocumab sekundäre Ursachen der Hypercholesterinämie oder gemischten Dyslipidämie zwingend ausgeschlossen werden müssen. Dazu zählen beispielsweise ein nephrotisches Syndrom oder eine Hypothyreose. Zudem wird betont, dass die Injektionsstelle bei jeder Verabreichung gewechselt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist ein Zusatznutzen für diese Patientengruppe nicht belegt. Die vorgelegten Studiendaten wurden als nicht relevant eingestuft, da die zweckmäßige Vergleichstherapie nicht korrekt umgesetzt wurde.

Der Bericht zitiert die Fachinformation, wonach die Dosis auf 150 mg alle zwei Wochen erhöht werden kann. Alternativ ist eine Gabe von 300 mg alle vier Wochen möglich, wenn eine stärkere LDL-C-Senkung von über 60 Prozent erforderlich ist.

Die Bewertung der Studie COMBO II zeigte keinen statistisch signifikanten Unterschied bei der Gesamtmortalität. Ein Zusatznutzen bezüglich des Überlebens ist laut Bericht somit nicht belegt.

Es wird darauf hingewiesen, dass Alirocumab bei Patienten mit einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion mit Vorsicht angewendet werden sollte. Für diese Gruppe liegen laut zitierten Daten nur sehr begrenzte Erfahrungen vor.

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Quelle: IQWiG A18-74: Alirocumab (primäre Hypercholesterinämie oder gemischte Dyslipidämie) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (neue wissenschaftliche Erkenntnisse) (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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