IQWiG2017Onkologie

Rolapitant: Indikation und Dosierung bei Chemotherapie

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der IQWiG-Bericht A17-26 aus dem Jahr 2017 bewertet den Zusatznutzen des Wirkstoffs Rolapitant. Dieser wird zur Prävention von verzögert auftretender Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einer antineoplastischen Chemotherapie bei Erwachsenen eingesetzt.

Rolapitant wird als Bestandteil einer Kombinationstherapie verabreicht. Die Anwendung erfolgt zusammen mit einem 5-HT3-Rezeptorantagonisten und Dexamethason.

Für die Bewertung wurde zwischen hoch emetogener Chemotherapie, moderat emetogener Chemotherapie und carboplatinhaltiger Chemotherapie unterschieden. Der Bericht vergleicht die Daten mit der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass Rolapitant ausschließlich als Teil einer Kombinationstherapie mit einem 5-HT3-Rezeptorantagonisten und Dexamethason angewendet wird. Es wird betont, dass bei einer Überdosierung ein medikamentös induziertes Erbrechen aufgrund der antiemetischen Wirkung von Rolapitant wirkungslos bleiben kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut Fachinformation, die im IQWiG-Bericht zitiert wird, beträgt die Dosis 180 mg (zwei Tabletten). Diese werden innerhalb von 2 Stunden vor Beginn des Chemotherapiezyklus eingenommen.

Der IQWiG-Bericht kommt zu dem Schluss, dass ein Zusatznutzen von Rolapitant weder bei hoch noch bei moderat emetogener Chemotherapie belegt ist. Die vorgelegten Studiendaten waren methodisch nicht ausreichend oder setzten die falsche Vergleichstherapie ein.

Der Bericht rät von einer gleichzeitigen Einnahme eines weiteren NK1-Rezeptorantagonisten wie Aprepitant ab. Die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Kombination ist nicht erwiesen.

Es ist laut Bericht keine Dosisanpassung bei Personen ab 65 Jahren erforderlich. Bei Personen ab dem 75. Lebensjahr wird jedoch ein vorsichtiger Einsatz empfohlen.

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Quelle: IQWiG A17-26: Rolapitant (Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie) – Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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