Pixuvri (Pixantron): Dosierungsfehler - BfArM
Hintergrund
Dieser Artikel basiert auf einem Informationsbrief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2013. Das Dokument thematisiert ein potenzielles Risiko für Medikationsfehler bei der Anwendung von Pixuvri (Wirkstoff: Pixantron).
Pixantron wird in der Onkologie als zytostatische Therapie eingesetzt. Der Hersteller CTI Life Sciences Limited weist in Zusammenarbeit mit den Behörden darauf hin, dass es in der klinischen Praxis zu gefährlichen Verwechslungen bei der Dosisberechnung kommen kann.
Empfehlungen
Der Informationsbrief formuliert folgende zentrale Hinweise zur Arzneimittelsicherheit:
Ursache der Verwechslungsgefahr
Laut Dokument besteht ein Risiko für Dosierungsfehler aufgrund unterschiedlicher Deklarationen. Es werden folgende Gründe genannt:
-
Die in der Europäischen Union (EU) empfohlene Dosis ist anders angegeben als in einigen zugrundeliegenden Studien.
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Auch in anderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen können abweichende Dosierungsangaben existieren.
Korrekte Dosisberechnung
Es wird betont, dass sich die Dosisangabe in der europäischen Fachinformation strikt auf die Wirkstoffbase (Pixantron) bezieht. Die korrekte EU-Dosisangabe lautet 50 mg/m² Körperoberfläche.
Dosierung
Die Dosierungsangaben laut Informationsbrief stellen sich wie folgt dar:
| Medikament | Empfohlene Dosis (EU) | Bezugsgröße |
|---|---|---|
| Pixuvri (Pixantron) | 50 mg/m² Körperoberfläche | Wirkstoffbase |
Das Präparat liegt als Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung vor. Eine Durchstechflasche enthält 29 mg Pixantron.
💡Praxis-Tipp
Bei der Verordnung und Zubereitung von Pixantron wird dringend empfohlen, die Dosisberechnung strikt auf die Wirkstoffbase (50 mg/m²) zu beziehen. Es wird davor gewarnt, Dosierungsangaben unkritisch aus älteren Studien oder internationalen Publikationen zu übernehmen, da diese abweichende Bezugsgrößen verwenden können.
Häufig gestellte Fragen
Das BfArM weist darauf hin, dass die in der EU empfohlene Dosis anders angegeben wird als in einigen Studien und Veröffentlichungen. Dies kann in der Praxis zu Fehlberechnungen führen.
Die in der europäischen Fachinformation empfohlene Dosis beträgt 50 mg/m². Diese Angabe bezieht sich laut Informationsbrief explizit auf die Wirkstoffbase.
Das Medikament ist als Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung erhältlich. Laut Dokument enthält eine Einheit 29 mg des Wirkstoffs.
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Quelle: Informationsbrief zu Pixuvri® 29 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (Pixantron): Risiko von Dosierungsfehlern (BfArM, 2013). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.