Hydrochlorothiazid (HCT): Hautkrebsrisiko, Alternativen

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2018 thematisiert das Risiko von nichtmelanozytärem Hautkrebs im Zusammenhang mit der Einnahme von Hydrochlorothiazid (HCT). Hintergrund ist ein Rote-Hand-Brief vom Oktober 2018, der auf diese unerwünschte Arzneimittelwirkung aufmerksam macht.

HCT ist ein häufig eingesetztes Thiaziddiuretikum, das primär zur Behandlung der arteriellen Hypertonie und der Herzinsuffizienz verordnet wird. Aufgrund der neuen Erkenntnisse zum Hautkrebsrisiko ergab sich die Notwendigkeit, den klinischen Umgang mit HCT-basierten Therapien neu zu bewerten.

Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Sicherheitsinformation der AkdÄ und fasst die wesentlichen Handlungsempfehlungen für den Praxisalltag zusammen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Hinweis der AkdÄ ist, dass trotz des bekannten Hautkrebsrisikos keine pauschale Umstellung aller HCT-Patienten empfohlen wird. Die Entscheidung zur Therapieänderung sollte stets individuell abgewogen werden. Falls auf die Alternative Chlortalidon umgestellt wird, ist zu beachten, dass für diesen Wirkstoff derzeit keine Daten bezüglich eines potenziellen Hautkrebsrisikos vorliegen.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ ist eine generelle Therapieumstellung nicht erforderlich. Es wird empfohlen, die Fortführung oder Umstellung der Therapie individuell zu prüfen.

Die AkdÄ nennt Chlortalidon als eine mögliche Alternative zu Hydrochlorothiazid. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass zurzeit keine Daten zum Hautkrebsrisiko unter Chlortalidon vorliegen.

Wenn HCT weiter angewendet wird, wird die Umsetzung der Empfehlungen aus dem Rote-Hand-Brief angeraten. Dazu gehören insbesondere regelmäßige Hautinspektionen und ein konsequenter UV-Schutz.

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Quelle: AkdÄ: Hydrochlorothiazid: Risiko von nichtmelanozytärem (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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