BfArM1996
Thrombose-Risiko bei relativer Heparin-assoziierter Thrombozytopenie
Zusammenfassung
BfArM - Weitere Arzneimittelrisiken - Thrombose-Risiko bei relativer Heparin-assoziierter Thrombozytopenie BfArM - Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Thrombose-Risiko bei relativer Heparin-assoziierter Thrombozytopenie 01.03.1996 Der Nutzen sowohl von unfraktionierten als auch von niedermolekularen Heparinen bei der Thromboembolieprophylaxe ist durch zahlreiche Untersuchungen dokumentiert. Bei der Gabe von Heparin wird zu Beginn der Behandlung gelegentlich beobachtet, daß die Za
Kerninformationen
bozytopenie Typ II; HAT Typ II), das in der Regel antikörpervermittelt ist, eine potentiell lebensbedrohliche Arzneimittelnebenwirkung dar Rote-Hand-Brief. Die tritt bei Patienten, die bis dahin nicht sensibilisiert waren, meistens erst nach 6 - 14 Tagen Behandlung auf. Bei bis zu 20 % der Patienten...
atur zufolge können bei einer Thromboembolieprophylaxe mit Heparinen jedoch unerwartet schwere thromboembolische Komplikationen auftreten, ohne daß bei der Thrombozytenzahl ein Wert von 150 000 /ul unterschritten wurde Rote-Hand-Brief. Nicht allein eine niedrige absolute Thrombozytenzahl und ihr zah...
eten einer (Re-)Thrombose oder einer arteriellen Embolie unter Thromboembolieprophylaxe mit Heparinen sollte zuerst ermittelt werden, ob eine unzureichende Wirkung oder eine heparinassoziierte Wirkung oder eine heparinassoziierte Thrombozytopenie vorliegt. Neben einer hinreichend häufigen Kontrolle ...
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