Ticagrelor: Sekundärprävention nach Myokardinfarkt

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf der Nutzenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2016 zum Wirkstoff Ticagrelor (Handelsname Brilique®). Das Verfahren bewertet ein neues Anwendungsgebiet in der Sekundärprävention.

Nach einem Myokardinfarkt besteht ein signifikant erhöhtes Risiko für weitere kardiovaskuläre Komplikationen. Eine effektive Thrombozytenaggregationshemmung ist in dieser Phase essenziell, um erneute Gefäßverschlüsse zu verhindern.

Die zugrunde liegende Evidenz für diese Indikationserweiterung stammt maßgeblich aus der PEGASUS-TIMI 54 Studie. Diese untersuchte die Langzeitprävention bei Risikogruppen mit entsprechender kardialer Vorgeschichte.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass Ticagrelor in dieser Indikation nicht als Monotherapie, sondern zwingend als duale Thrombozytenaggregationshemmung in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) eingesetzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA ist der Wirkstoff bei erwachsenen Personen mit einem Myokardinfarkt in der Vorgeschichte indiziert. Voraussetzung ist ein hohes Risiko für weitere atherothrombotische Ereignisse.

Ein hohes Risiko liegt typischerweise bei Vorliegen bestimmter Begleiterkrankungen oder Faktoren vor. Dazu zählen ein Alter von über 65 Jahren, Diabetes mellitus oder eine chronische Niereninsuffizienz.

Nein, das Dokument spezifiziert eine Kombinationstherapie. Ticagrelor wird in dieser Indikation gleichzeitig mit Acetylsalicylsäure (ASS) eingenommen.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Ticagrelor (neues Anwendungsgebiet: Prävention atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit Myokardinfarkt und hohem Risiko für ein atherothrombotisches Ereignis) (G-BA, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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