Etelcalcetid bei sHPT: G-BA Nutzenbewertung
Hintergrund
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Jahr 2017 ein Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für den Wirkstoff Etelcalcetid durchgeführt.
Etelcalcetid wird zur medikamentösen Therapie des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) eingesetzt. Das Verfahren basierte auf den eingereichten Dossiers des pharmazeutischen Unternehmers sowie der methodischen Bewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Der abschließende Beschluss zur Nutzenbewertung trat am 17. November 2017 in Kraft. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des G-BA-Verfahrens.
Empfehlungen
Der G-BA-Beschluss definiert die formalen Rahmenbedingungen für den Einsatz des Wirkstoffs.
Zugelassenes Anwendungsgebiet
Laut G-BA ist Etelcalcetid (Handelsname Parsabiv) für folgende spezifische Indikation vorgesehen:
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Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT)
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Einsatz bei erwachsenen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD)
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Zwingende Voraussetzung ist die Durchführung einer Hämodialysetherapie
Grundlage der Bewertung
Die Entscheidungsfindung des G-BA stützte sich auf mehrere verfahrenstechnische Säulen:
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Das vom pharmazeutischen Unternehmer eingereichte Evidenzdossier
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Die unabhängige Nutzenbewertung sowie ein Addendum des IQWiG
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Die Auswertung der schriftlichen Stellungnahmen und der mündlichen Anhörung
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass die Anwendung von Etelcalcetid gemäß der G-BA-Bewertung spezifisch auf erwachsene CKD-Patienten beschränkt ist, die sich aktiv einer Hämodialysetherapie unterziehen.
Häufig gestellte Fragen
Laut G-BA wird Etelcalcetid bei erwachsenen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung und sekundärem Hyperparathyreoidismus eingesetzt, die hämodialysepflichtig sind.
Der Wirkstoff Etelcalcetid wird unter dem Handelsnamen Parsabiv vertrieben.
Das Nutzenbewertungsverfahren des G-BA wurde mit der offiziellen Beschlussfassung am 17. November 2017 abgeschlossen.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Etelcalcetid (Sekundärer Hyperparathyreoidismus) (G-BA, 2017). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.