G-BA2013

Colestilan (BindRen) bei Hyperphosphatämie: G-BA Beschluss

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Dokumenten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Colestilan. Das Verfahren bewertete den Einsatz des Wirkstoffs bei spezifischen Nierenerkrankungen.

Hyperphosphatämie ist eine häufige Komplikation bei Personen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD), insbesondere im Endstadium. Da die Nieren Phosphat nicht mehr ausreichend ausscheiden können, reichert es sich im Blut an.

Zur Behandlung werden in der Regel Phosphatbinder eingesetzt, die mit der Nahrung aufgenommenes Phosphat im Magen-Darm-Trakt binden. Colestilan (Handelsname BindRen) wurde ursprünglich für diesen Zweck entwickelt und zugelassen.

Empfehlungen

Der G-BA-Beschluss dokumentiert folgende zentrale Fakten zum Wirkstoff Colestilan:

Zulassungsstatus

  • Laut offiziellem Dokument wurde die Zulassung für den Wirkstoff Colestilan (BindRen) durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) widerrufen.

  • Das Medikament steht somit für die Patientenversorgung nicht mehr zur Verfügung.

Ursprüngliches Anwendungsgebiet

Vor dem Widerruf der Zulassung war das Medikament gemäß Fachinformation für folgende Zielgruppe indiziert:

  • Erwachsene mit chronischer Nierenerkrankung (Chronic Kidney Disease, CKD) im Stadium 5.

  • Personen, die sich einer Hämodialyse oder Peritonealdialyse unterziehen.

  • Ziel der Behandlung war die Therapie der bestehenden Hyperphosphatämie.

Dosierung

Da die Zulassung widerrufen wurde, existieren keine aktuellen Dosierungsempfehlungen. Das ursprüngliche Anwendungsgebiet umfasste:

WirkstoffHandelsnameUrsprüngliche IndikationZielgruppe
ColestilanBindRen®HyperphosphatämieErwachsene mit CKD Stadium 5 unter Dialyse
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💡Praxis-Tipp

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Zulassung für Colestilan (BindRen) widerrufen wurde. Der Wirkstoff steht für die klinische Praxis zur Behandlung der Hyperphosphatämie bei Dialysepatienten nicht mehr zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Nein, laut G-BA-Dokumentation wurde die Zulassung für den Wirkstoff Colestilan (BindRen) widerrufen. Das Medikament ist nicht mehr verfügbar.

Das Medikament war für erwachsene Personen mit chronischer Nierenerkrankung im Stadium 5 indiziert. Voraussetzung war, dass sich die Betroffenen einer Hämodialyse oder Peritonealdialyse unterziehen.

Die ursprüngliche Indikation war die Behandlung der Hyperphosphatämie. Aufgrund des Zulassungswiderrufs ist diese Anwendung jedoch obsolet.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Colestilan (Hyperphosphatämie) (G-BA, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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