Colestilan (BindRen): Indikation und Zulassungswiderruf
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den Dokumenten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Colestilan. Das Verfahren bewertete den Einsatz des Wirkstoffs bei spezifischen Nierenerkrankungen.
Hyperphosphatämie ist eine häufige Komplikation bei Personen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD), insbesondere im Endstadium. Da die Nieren Phosphat nicht mehr ausreichend ausscheiden können, reichert es sich im Blut an.
Zur Behandlung werden in der Regel Phosphatbinder eingesetzt, die mit der Nahrung aufgenommenes Phosphat im Magen-Darm-Trakt binden. Colestilan (Handelsname BindRen) wurde ursprünglich für diesen Zweck entwickelt und zugelassen.
💡Praxis-Tipp
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Zulassung für Colestilan (BindRen) widerrufen wurde. Der Wirkstoff steht für die klinische Praxis zur Behandlung der Hyperphosphatämie bei Dialysepatienten nicht mehr zur Verfügung.
Häufig gestellte Fragen
Nein, laut G-BA-Dokumentation wurde die Zulassung für den Wirkstoff Colestilan (BindRen) widerrufen. Das Medikament ist nicht mehr verfügbar.
Das Medikament war für erwachsene Personen mit chronischer Nierenerkrankung im Stadium 5 indiziert. Voraussetzung war, dass sich die Betroffenen einer Hämodialyse oder Peritonealdialyse unterziehen.
Die ursprüngliche Indikation war die Behandlung der Hyperphosphatämie. Aufgrund des Zulassungswiderrufs ist diese Anwendung jedoch obsolet.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Colestilan (Hyperphosphatämie) (G-BA, 2013). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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