Apalutamid bei mHSPC: Indikation und Therapieempfehlung
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Kurzdaten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2020. Gegenstand ist das Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für den Wirkstoff Apalutamid (Handelsname Erleada).
Das Verfahren bezieht sich auf ein neues Anwendungsgebiet in der Onkologie. Konkret wird die Behandlung des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) bewertet.
Beim mHSPC hat der Tumor bereits Metastasen gebildet, spricht aber noch auf einen Hormonentzug an. Die Bewertung prüft den Einsatz des Medikaments in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT).
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass Apalutamid beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) zwingend in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) eingesetzt werden muss.
Häufig gestellte Fragen
Der G-BA bewertete den Einsatz bei erwachsenen Männern mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC).
Nein, laut Dokumentation ist der Einsatz zwingend in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) vorgesehen.
Auf Basis der zugrundeliegenden Studiendaten der TITAN-Studie wurde dem Wirkstoff in Kombination mit einer ADT ein beträchtlicher Zusatznutzen zugesprochen.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Apalutamid (Neues Anwendungsgebiet: Prostatakarzinom, hormonsensitiv, Kombination mit Androgenentzugstherapie) (G-BA, 2020). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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