Enzalutamid bei nmCRPC: Indikation und Therapie
Hintergrund
Das Prostatakarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Ein kastrationsresistentes Prostatakarzinom (CRPC) liegt vor, wenn die Erkrankung trotz eines medikamentösen oder chirurgischen Testosteronentzugs weiter fortschreitet.
Bei der nicht metastasierten Form (nmCRPC) sind in der konventionellen Bildgebung noch keine Fernmetastasen nachweisbar. Patienten mit einem Hochrisiko-Profil haben jedoch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine rasche Metastasierung. Die klinische Evidenzgrundlage für die Wirksamkeit von Enzalutamid in diesem spezifischen Krankheitsstadium bildet unter anderem die bekannte PROSPER-Studie.
Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Dokumenten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur frühen Nutzenbewertung von Enzalutamid (Xtandi) aus dem Jahr 2018/2019. Da es sich um einen reinen Verfahrenssteckbrief handelt, sind die konkreten Ergebnisse zum Ausmaß des Zusatznutzens nicht im Text enthalten, sondern in den verlinkten Volltexten der Beschlüsse hinterlegt.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass G-BA-Beschlüsse zur Nutzenbewertung befristet sein können und der ursprüngliche Beschluss zu Enzalutamid (nmCRPC) von 2019 durch eine planmäßige Neubewertung im Jahr 2020 formell aufgehoben wurde.
Häufig gestellte Fragen
Das Dokument beschreibt die Bewertung für erwachsene Männer mit nicht metastasiertem, kastrationsresistentem Hochrisiko-Prostatakarzinom (nmCRPC).
Nein, laut den Dokumenten wurde der Beschluss vom 16.05.2019 durch ein nachfolgendes Verfahren am 15.05.2020 formell aufgehoben.
Der vorliegende Verfahrenssteckbrief verweist auf die IQWiG-Bewertung und den Beschlusstext. Er enthält selbst aber keine konkreten Ergebnisse zum Zusatznutzen oder zur zugrunde liegenden Evidenz wie der PROSPER-Studie.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Enzalutamid (neues Anwendungsgebiet: Prostatakarzinom, nicht metastasiert, Hochrisiko) (G-BA, 2018). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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