Implanon NXT: Korrekte Einlage und Migrationsrisiko

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert in einer Drug Safety Mail über einen Rote-Hand-Brief zu Implanon NXT (Etonogestrel). Es handelt sich dabei um ein biologisch nicht abbaubares, lang wirkendes hormonelles Implantat zur Empfängnisverhütung.

Hintergrund der Sicherheitswarnung sind aktualisierte Anweisungen zur Einlage und Entfernung des Implantats. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Risiko für neurovaskuläre Verletzungen sowie eine Wanderung des Implantats zu minimieren.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Rote-Hand-Brief ist bei einem nicht ertastbaren Implantat besondere Vorsicht geboten. Es wird dringend davon abgeraten, die Entfernung ohne entsprechende Expertise durchzuführen. Stattdessen wird die Überweisung an einen Arzt mit Erfahrung in der Entfernung tiefliegender Implantate empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief sollten nur Ärzte, die ein spezifisches Training zur Einlage und Entfernung absolviert haben, diese Eingriffe vornehmen. Bei nicht ertastbaren Implantaten wird ein Arzt mit spezieller Erfahrung für tiefliegende Implantate gefordert.

Eine tiefere als die empfohlene subkutane Einlage kann zu Nerven- und Gefäßverletzungen führen. Zudem warnt die Sicherheitsinformation vor einer möglichen Wanderung des Implantats im Arm oder in seltenen Fällen bis in die Pulmonalarterie.

Die korrekte Lage soll unmittelbar nach der Einlage sowie bei jeder ärztlichen Kontrolluntersuchung überprüft werden. Zusätzlich wird empfohlen, dass Anwenderinnen das Implantat gelegentlich selbst ertasten und bei Auffälligkeiten sofort einen Arzt aufsuchen.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Implanon NXT, Etonogestrel 68 mg zur (AkdÄ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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