Cetrotide (Cetrorelix): Sterilitätsverlust & Maßnahmen

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2018-35 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert über ein potenzielles Sicherheitsrisiko bei der Anwendung von Cetrotide® (Cetrorelixacetat) 0,25 mg. Das Präparat besteht aus einem Pulver und einem Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung.

Cetrorelix wird im Rahmen der Reproduktionsmedizin eingesetzt. Es dient der Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs bei Patientinnen, die sich einer kontrollierten ovariellen Stimulation mit anschließender Eizellenentnahme unterziehen.

Bei einer neu eingeführten Spritze für dieses Medikament wurde ein mechanisches Problem identifiziert. Beim Aufziehen des Arzneimittels besteht die Gefahr, dass der Kolben einschließlich des Gummistopfens vollständig herausgezogen wird, was einen Verlust der Produktsterilität zur Folge hat.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der wichtigste Hinweis für die Praxis ist die proaktive Aufklärung der Patientinnen bei der Verschreibung oder Abgabe von Cetrotide®. Da ein versehentlich herausgezogener Kolben zum unwiderruflichen Verlust der Sterilität führt und die Dosis verworfen werden muss, wird geraten, die langsame und vorsichtige Handhabung der Spritze ausdrücklich zu betonen. So lassen sich Therapieunterbrechungen in der zeitkritischen Phase der ovariellen Stimulation vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Die AkdÄ warnt vor einem mechanischen Problem bei einer neu eingeführten Spritze für Cetrotide® 0,25 mg. Beim Aufziehen des Medikaments kann der Kolben samt Gummistopfen vollständig herausrutschen, was zum Verlust der Sterilität führt.

Laut Sicherheitsinformation muss die betroffene Dosis in diesem Fall zwingend entsorgt werden. Die Sterilität der Injektionslösung ist nicht mehr gegeben, weshalb eine Anwendung strikt abgelehnt wird.

Es wird empfohlen, dass sich betroffene Patientinnen umgehend an ihren Arzt oder Apotheker wenden. Dort sollte schnellstmöglich eine Ersatzdosis angefordert werden, um den Therapieplan der ovariellen Stimulation nicht zu gefährden.

Das Medikament wird zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs angewendet. Dies betrifft Patientinnen, die sich einer kontrollierten ovariellen Stimulation im Rahmen der assistierten Reproduktion unterziehen.

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Quelle: AkdÄ: Information zu Cetrotide® (Cetrorelixacetat) 0,25 mg (AkdÄ, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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