Luer-Konnektoren: Vermeidung von Fehlverbindungen

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Drug Safety Mail 2017-03 der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) thematisiert die Umstellung von universellen Luer-Konnektoren auf spezifische Verbindungssysteme.

Bislang ermöglichte die einheitliche Gestaltung von Luer-Konnektoren beliebige Verbindungen zwischen Spritzen, Kathetern und Infusionsschläuchen. Dies barg ein erhebliches Risiko für Verwechslungen im klinischen Alltag.

Laut AkdÄ kam es in der Vergangenheit durch Fehlverbindungen, beispielsweise bei der enteralen Ernährung, zu teilweise schweren Zwischenfällen. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, wird das System nun differenziert.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die AkdÄ betont, dass besonders in der Übergangsphase ein erhöhtes Risiko für Medikationsfehler besteht, wenn alte und neue Konnektorensysteme parallel in der Einrichtung vorhanden sind. Es wird ein proaktives Risikomanagement bei der Vorbereitung der Medikamentengabe empfohlen, um die Wahl der falschen Spritze zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ kam es durch das universelle Luer-System zu Fehlverbindungen, beispielsweise bei der enteralen Ernährung, was schwere Zwischenfälle zur Folge hatte. Die Umstellung auf spezifische Systeme soll dieses Verwechslungsrisiko minimieren.

Die bisherigen Luer-Verbindungen sind laut Sicherheitsmeldung zukünftig ausschließlich für transdermale und intravaskuläre Anwendungen vorgesehen.

Es werden vier spezifische Systeme eingeführt. Diese umfassen Anschlüsse für Atemsysteme und Antriebsgase, enterale Ernährung, plethysmographische Blutdruckmessung sowie neuroaxiale Anwendungen.

Die AkdÄ stellt klar, dass die Verantwortung zur Risikominimierung nicht nur bei den Herstellern liegt. Auch Ärzte tragen als Betreiber der jeweiligen Medizinprodukte eine Mitverantwortung.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: AkdÄ: Umstellung von einheitlichen „Luer-Konnektoren“ auf (AkdÄ, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.