Klug entscheiden in der Kardiologie: DGK-Editorial
📋Auf einen Blick
- •Die Initiative "Klug entscheiden" zielt darauf ab, medizinisch sinnvolle Maßnahmen zu fördern und unnötige zu unterlassen.
- •Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat diese Initiative in Deutschland maßgeblich aufgegriffen.
- •Die Kommission für klinische kardiovaskuläre Medizin (KKK) der DGK veröffentlicht nun spezifische Empfehlungen für die Kardiologie.
- •Den Auftakt bilden vier Kurzempfehlungen zum Thema Arzneimittelinteraktionen.
Hintergrund
Die Initiative "Klug entscheiden" setzt weltweit Schwerpunkte, um einheitliche Vorgehensweisen in der Medizin zu etablieren. Das zentrale Ziel ist es, klar zu definieren, welche medizinischen Maßnahmen sinnvoll durchzuführen und welche besser zu unterlassen sind. In Deutschland wurde diese Initiative insbesondere durch die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vorangetrieben.
Umsetzung in der Kardiologie
Da allgemeine, fächerübergreifende Schwerpunkte die spezifischen Erfordernisse einzelner Fachrichtungen oft nicht ausreichend abdecken, hat die Kommission für klinische kardiovaskuläre Medizin (KKK) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) beschlossen, eigene kardiovaskuläre Themen zu adressieren.
| Organisation | Rolle in der Initiative |
|---|---|
| DGIM | Maßgebliche Einführung und Etablierung in Deutschland |
| DGK (KKK) | Definition fachspezifischer kardiovaskulärer Empfehlungen |
Aktuelle Schwerpunkte
In der vorliegenden Ausgabe werden erste konkrete Hilfestellungen für die tägliche Praxis gegeben:
- Veröffentlichung von 4 Kurzempfehlungen
- Fokus auf das Thema Arzneimittelinteraktionen
- Zukünftig sollen regelmäßig weitere entsprechende Empfehlungen publiziert werden.
💡Praxis-Tipp
Beachten Sie die vier neuen Kurzempfehlungen der DGK zu Arzneimittelinteraktionen, um im klinischen Alltag "klug zu entscheiden" und riskante Medikamentenkombinationen zu vermeiden.