BfArM2008

Deferasirox (Exjade): Überwachung der Leberfunktion

Diese Leitlinie stammt aus 2008 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2008)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2008 thematisiert aktualisierte Sicherheitsaspekte zu dem Medikament Exjade. Der in diesem Präparat enthaltene Wirkstoff ist Deferasirox.

Deferasirox ist ein oraler Eisenchelator, der typischerweise zur Behandlung einer chronischen Eisenüberladung infolge häufiger Bluttransfusionen eingesetzt wird. Die vorliegende behördliche Sicherheitswarnung fokussiert sich spezifisch auf das Risiko von Leberfunktionsstörungen unter dieser Therapie.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurztext der offiziellen Sicherheitswarnung. Zur Einordnung wurden allgemeine medizinische Hintergrundinformationen zum Wirkstoff und zur klinischen Überwachung ergänzt.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief des BfArM formuliert wichtige Sicherheitshinweise für die Therapie mit Deferasirox (Exjade):

Aktualisierte Sicherheitsaspekte und Überwachung

  • Das BfArM weist explizit auf das Risiko für Leberfunktionsstörungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Deferasirox hin.

  • Die Fachinformation des Präparats wurde entsprechend um diese aktualisierten Sicherheitsaspekte ergänzt.

  • Aus der Warnung vor Leberfunktionsstörungen leitet sich im klinischen Alltag die Notwendigkeit ab, die hepatischen Parameter unter der Therapie engmaschig zu überwachen.

  • Zu den relevanten Laborparametern, die vor und während der Behandlung kontrolliert werden sollten, zählen insbesondere die Transaminasen (AST, ALT) sowie das Bilirubin.

  • Es wird allgemein empfohlen, diese Leberwerte vor Therapiebeginn, in den ersten Wochen der Behandlung in kurzen Intervallen (z. B. zweiwöchentlich) und danach monatlich zu überprüfen.

  • Bei einem signifikanten, anhaltenden Anstieg der Leberenzymwerte sollte eine Dosisreduktion oder ein Therapieabbruch erwogen werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Deferasirox ist eine konsequente und regelmäßige Überwachung der Leberwerte (Transaminasen, Bilirubin) unerlässlich, da ein dokumentiertes Risiko für potenziell schwere Leberfunktionsstörungen besteht.

Häufig gestellte Fragen

Das BfArM informierte über aktualisierte Sicherheitsaspekte bezüglich des Risikos von Leberfunktionsstörungen. Die Warnung bezog sich auf den in Exjade enthaltenen Wirkstoff Deferasirox.

Aufgrund des Risikos für Leberfunktionsstörungen sollten regelmäßig die Leberwerte überwacht werden. Dazu gehören insbesondere die Transaminasen (AST, ALT) und das Bilirubin.

Deferasirox ist ein oraler Eisenchelator. Er wird eingesetzt, um eine chronische Eisenüberladung zu behandeln, die häufig als Folge wiederholter Bluttransfusionen auftritt.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Exjade®: Leberfunktionsstörungen (BfArM, 2008). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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