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Renale Denervation: Therapie bei resistenter Hypertonie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die therapieresistente Hypertonie weist eine hohe Prävalenz auf und stellt im klinischen Alltag eine therapeutische Herausforderung dar. Intensivierte medikamentöse Therapien und Lebensstiländerungen reichen oft nicht aus, um das kardiovaskuläre und renale Risiko der Betroffenen ausreichend zu senken.

Da eine Überaktivität des renalen Sympathikus als wesentlicher Treiber der therapieresistenten Hypertonie gilt, wurde die renale Denervation (Ablation) als mögliche Behandlungsalternative entwickelt.

Ein systematischer Cochrane Review aus dem Jahr 2021 untersuchte die kurz- und langfristigen Effekte dieses Verfahrens. Dabei wurden 15 randomisiert-kontrollierte Studien mit insgesamt 1416 Teilnehmern ausgewertet, die die renale Denervation mit einer Scheinprozedur (Sham) oder einer Standardtherapie verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review betont, dass die renale Denervation zwar den 24-Stunden-Blutdruck moderat senkt, jedoch bisher kein Nutzen bezüglich harter kardiovaskulärer Endpunkte wie Myokardinfarkt oder Schlaganfall belegt ist. Die alleinige Fokussierung auf Surrogatparameter wie den Blutdruck spiegelt laut der Analyse nicht zwingend eine verbesserte Prognose wider.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review führt das Verfahren zu einer moderaten Senkung des systolischen und diastolischen 24-Stunden-Blutdrucks sowie des diastolischen Praxis-Blutdrucks. Auf den systolischen Praxis-Blutdruck zeigt sich hingegen kein relevanter Effekt.

Die aktuelle Datenlage zeigt keinen signifikanten Nutzen bezüglich schwerer kardiovaskulärer Ereignisse. Der Review bewertet die Evidenz für Endpunkte wie Myokardinfarkt oder ischämischen Schlaganfall als niedrig und ohne nachweisbaren Effekt.

Es gibt laut der Analyse keine Hinweise auf eine Verbesserung der Nierenfunktion. Weder das Serumkreatinin noch die glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) werden durch die renale Denervation positiv beeinflusst.

Der Review stuft die Evidenzqualität für die Blutdrucksenkung als moderat ein, für kardiovaskuläre Endpunkte jedoch als niedrig. Viele der eingeschlossenen Studien weisen ein unklares oder hohes Verzerrungsrisiko (Risk of Bias) auf.

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Quelle: Cochrane Review: Renal denervation for resistant hypertension (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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