CochraneIa2024Pneumologie

Asthma bronchiale: Psychologische Therapie bei Kindern

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Asthma im Kindes- und Jugendalter ist häufig mit psychischen Belastungen wie Angstzuständen und Depressionen assoziiert. Diese psychologischen Faktoren können Entzündungsprozesse verstärken und das Selbstmanagement sowie die Medikamentenadhärenz negativ beeinflussen.

Ein aktueller Cochrane Review (2024) untersucht die Wirksamkeit psychologischer Interventionen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 18 Jahren. Zu den evaluierten Ansätzen zählen unter anderem Verhaltenstherapie, kognitive Verhaltenstherapie (CBT), Entspannungsverfahren und Familientherapie.

Ziel der Interventionen ist es, psychische Belastungen zu reduzieren und dadurch klinische Endpunkte wie Asthmaanfälle oder die Inanspruchnahme medizinischer Hilfe zu verbessern.

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💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review betont, dass die aktuelle Evidenzlage zu psychologischen Interventionen bei pädiatrischem Asthma aufgrund methodischer Mängel und kleiner Fallzahlen sehr unsicher ist. Es wird darauf hingewiesen, dass spezifische, hochwirksame Therapiekomponenten derzeit nicht eindeutig identifiziert werden können. Zudem fehlt es an Daten zur Sicherheit, da unerwünschte Ereignisse in den Studien nicht systematisch erfasst wurden.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es Hinweise darauf, dass psychologische Interventionen Symptome von Angst und Depression lindern können. Die Evidenz ist jedoch von sehr niedriger Qualität, weshalb die klinische Relevanz der Effekte unklar bleibt.

Der Review schloss verschiedene Therapieformen ein, darunter kognitive Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren, Familientherapie und Kunsttherapie. Aufgrund der starken Heterogenität konnte jedoch keine Überlegenheit einer spezifischen Methode festgestellt werden.

Die Datenlage hierzu ist laut Review gemischt. Während einige Studien eine Reduktion von Asthmaanfällen zeigten, fanden andere Untersuchungen keinen signifikanten Unterschied zur Kontrollgruppe.

Der Review stellt fest, dass in keiner der eingeschlossenen Studien unerwünschte Ereignisse oder Nebenwirkungen berichtet wurden. Die Autoren betonen, dass die Sicherheit dieser Interventionen daher nicht abschließend beurteilt werden kann.

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Quelle: Cochrane Review: Psychological interventions for asthma in children and adolescents (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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