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Prähabilitation bei pAVK-Operationen: Cochrane Review

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine weltweit verbreitete kardiovaskuläre Erkrankung, von der über 200 Millionen Menschen betroffen sind. Die schwerste Form stellt die kritische Extremitätenischämie dar, welche mit Ruheschmerzen, schlecht heilenden Wunden und Gangrän einhergeht.

Laut dem Cochrane Review weisen Personen mit kritischer Ischämie ein hohes Mortalitäts- und Morbiditätsrisiko auf. Die postoperative Komplikationsrate liegt bei bis zu 30 Prozent, während die Ein-Jahres-Mortalität nach einem chirurgischen Eingriff auf 22 Prozent ansteigt.

Die Prähabilitation ist eine multimodale Vorbereitung vor einer Operation, die aus körperlichem Training sowie optionalen Ernährungs- oder psychologischen Interventionen besteht. Ziel ist es, die körperliche Fitness zu optimieren und die Erholung nach dem physiologischen Stress der Operation zu verbessern.

Empfehlungen

Der Cochrane Review formuliert folgende Kernaussagen zur Studienlage bezüglich präoperativer Konditionierung:

Fehlende Evidenz

Die Autoren des Reviews stellen fest, dass keine randomisiert-kontrollierten Studien (RCTs) identifiziert werden konnten, die die Einschlusskriterien erfüllen. Es liegen somit keine Daten vor, die eine Prähabilitation mit der Standardversorgung vergleichen.

Klinische Konsequenzen

Aufgrund der fehlenden Studienlage können laut Review keine evidenzbasierten Empfehlungen zur Behandlung von Personen mit pAVK abgeleitet werden, die sich einem chirurgischen Eingriff an der unteren Extremität unterziehen. Die Standardversorgung besteht weiterhin aus einer präoperativen Beurteilung inklusive Blut- und Urintests.

Forschungsbedarf

Der Review betont die Notwendigkeit zukünftiger Forschung auf diesem Gebiet:

  • Die Durchführung von randomisiert-kontrollierten Studien zur präoperativen Konditionierung wird als herausfordernd eingestuft.

  • Dennoch werden solche Studien ausdrücklich gefordert, um belastbare Evidenz zu generieren.

  • Zukünftige Untersuchungen sollten insbesondere postoperative Komplikationen, Mortalität und Wiedereinweisungsraten fokussieren.

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💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review zeigt auf, dass der Nutzen einer strukturierten Prähabilitation vor pAVK-Operationen an der unteren Extremität aktuell nicht durch hochwertige Studien belegt ist. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Operationsplanung weiterhin die etablierte Standardversorgung mit präoperativer Diagnostik maßgeblich bleibt, bis neue Evidenz vorliegt.

Häufig gestellte Fragen

Die Prähabilitation soll durch körperliches Training, oft kombiniert mit Ernährungs- oder psychologischen Interventionen, die Fitness vor einer Operation verbessern. Laut Cochrane Review ist das Ziel, die Erholung nach dem physiologischen Stress des Eingriffs zu optimieren.

Der Review gibt an, dass die postoperativen Komplikationsraten bei bis zu 30 Prozent liegen. Zudem steigt die Mortalitätsrate innerhalb eines Jahres nach der Operation auf 22 Prozent an.

Aktuell gibt es laut Review keine randomisiert-kontrollierten Studien, die den Nutzen einer Prähabilitation im Vergleich zur Standardversorgung bei pAVK-Operationen belegen. Daher können derzeit keine evidenzbasierten Empfehlungen ausgesprochen werden.

Die Standardversorgung wird in der Publikation als präoperative Beurteilung definiert. Diese umfasst unter anderem standardmäßige Blut- und Urinuntersuchungen.

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Quelle: Cochrane Review: Presurgery exercise-based conditioning interventions (prehabilitation) in adults undergoing lower limb surgery for peripheral arterial disease (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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