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Prähabilitation bei Darmkrebs: Komplikationen & Verlauf

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen, deren kurative Behandlung primär auf chirurgischen Resektionen basiert. Diese Eingriffe stellen einen erheblichen physischen und psychischen Stressor dar, der die funktionelle Leistungsfähigkeit der Betroffenen oft stark einschränkt.

Um die Erholung nach der Operation zu verbessern, haben sich "Enhanced Recovery After Surgery" (ERAS)-Programme etabliert. Diese setzen jedoch meist erst peri- oder postoperativ an, wenn die Betroffenen bereits durch den Eingriff geschwächt sind.

Die multimodale Prähabilitation nutzt die mehrwöchige Wartezeit vor der Operation, um die Resilienz gezielt aufzubauen. Durch eine Kombination aus körperlichem Training, Ernährungsoptimierung und psychologischer Unterstützung soll der postoperative Leistungsabfall abgemildert werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird im Review hervorgehoben, dass eine multimodale Prähabilitation die funktionelle Leistungsfähigkeit der Betroffenen vor der Operation signifikant verbessern kann. Hinsichtlich einer Reduktion von postoperativen Komplikationen oder einer verkürzten Liegedauer ist die aktuelle Evidenzlage jedoch noch zu schwach, um sichere klinische Effekte zu belegen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review umfasst sie typischerweise drei Säulen: körperliches Training (Ausdauer und Kraft), Ernährungsoptimierung (oft mit Proteinsupplementen) und psychologische Unterstützung zur Angstreduktion.

In den untersuchten Studien des Reviews begannen die Programme in der Regel vier Wochen vor dem geplanten chirurgischen Eingriff.

Der Review konnte keine Daten zur Gesamtmortalität auswerten, da diese in den eingeschlossenen Studien nicht ausreichend berichtet wurde. Bisherige Daten zeigen keinen sicheren Überlebensvorteil.

Die Autoren weisen darauf hin, dass insbesondere ältere und gebrechliche (fraile) Personen mit Komorbiditäten von einer gezielten Vorbereitung profitieren könnten. Die genaue Identifikation der optimalen Zielgruppe ist jedoch noch Gegenstand aktueller Forschung.

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Quelle: Cochrane Review: Prehabilitation versus no prehabilitation to improve functional capacity, reduce postoperative complications and improve quality of life in colorectal cancer surgery (Cochrane, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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