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Drospirenon bei PMS und PMDD: Wirksamkeit und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist ein häufiges Krankheitsbild, dessen schwere Form als prämenstruelle dysphorische Störung (PMDD) bezeichnet wird. Zur Linderung der Beschwerden werden häufig kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) eingesetzt, da sie Gestagen und Östrogen bereitstellen.

Ein aktueller Cochrane Review aus dem Jahr 2023 evaluiert die Wirksamkeit und Sicherheit von KOK, die Drospirenon und eine niedrige Dosis Östrogen enthalten. Diese Präparate sind für die Behandlung von PMDD bei Frauen zugelassen, die gleichzeitig eine hormonelle Verhütung wünschen.

Die Evidenzbasis umfasst fünf randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 858 Frauen, die überwiegend an PMDD litten. Die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien wird als sehr niedrig bis moderat eingestuft, primär aufgrund von unzureichender Berichterstattung und methodischen Ungenauigkeiten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review betont, dass unter drospirenonhaltigen Kontrazeptiva eine deutlich erhöhte Rate an Nebenwirkungen und Therapieabbrüchen verzeichnet wird. Es wird berichtet, dass insbesondere Brustschmerzen, Übelkeit und Blutungsstörungen häufiger auftreten als unter Placebo. Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass die Verbesserungen der Symptomatik meist nur klein bis moderat ausfallen, was in der Aufklärung berücksichtigt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review können diese Präparate die allgemeinen prämenstruellen Symptome und funktionellen Einschränkungen bei PMDD verbessern. Die beobachteten Effekte sind jedoch meist nur klein bis moderat.

Der Review berichtet über eine erhöhte Gesamtrate an Nebenwirkungen im Vergleich zu Placebo. Wahrscheinlich kommt es vermehrt zu Brustschmerzen, Übelkeit sowie Zwischen- und Menstruationsblutungen.

Diese Frage kann aktuell nicht beantwortet werden. Der Review identifizierte keine Studien, die drospirenonhaltige Präparate direkt mit anderen kombinierten oralen Kontrazeptiva verglichen haben.

In den eingeschlossenen Studien des Reviews wurden keine seltenen, aber schweren Nebenwirkungen wie venöse Thromboembolien (VTE) berichtet. Die Evidenzqualität der Studien war jedoch insgesamt niedrig bis moderat.

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Quelle: Cochrane Review: Oral contraceptives containing drospirenone for premenstrual syndrome (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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