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Methylphenidat bei ADHS: Wirksamkeit und Sicherheit

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Cochrane Review (2023) untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von Methylphenidat bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS). ADHS ist eine der am häufigsten diagnostizierten psychiatrischen Erkrankungen im Kindesalter, die durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität gekennzeichnet ist.

Methylphenidat ist das am häufigsten verschriebene Psychostimulans für diese Indikation. Es wird angenommen, dass der Wirkstoff die Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin hemmt und so die Neurotransmission im zentralen Nervensystem moduliert.

Die Autoren des Reviews betonen, dass die Verschreibungsraten weltweit hoch sind. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass die Evidenzgrundlage aufgrund methodischer Mängel in vielen Studien, wie etwa einer unzureichenden Verblindung, als sehr niedrig eingestuft wird.

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💡Praxis-Tipp

Der Review warnt davor, sich bei der Beurteilung der Wirksamkeit von Methylphenidat ausschließlich auf den klinischen Eindruck zu verlassen, da Ärzte den Nutzen oft über- und die Risiken unterschätzen. Es wird stattdessen empfohlen, die Therapie engmaschig zu überwachen und das Medikament schrittweise abzusetzen, falls keine eindeutige Besserung der Symptome eintritt oder belastende Nebenwirkungen auftreten.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass Methylphenidat die ADHS-Symptome und das allgemeine Verhalten laut Lehrerbewertungen verbessern kann. Die Autoren betonen jedoch, dass die Evidenzqualität sehr niedrig ist und die tatsächliche Effektgröße unklar bleibt.

Laut den analysierten randomisierten Studien scheint das Risiko für schwere, lebensbedrohliche unerwünschte Ereignisse durch die Einnahme nicht signifikant erhöht zu sein. Der Review weist jedoch auf eine generelle Untererfassung solcher Ereignisse in den Studien hin.

Es wird berichtet, dass Methylphenidat mit einem erhöhten Risiko für nicht schwerwiegende unerwünschte Wirkungen verbunden ist. Dazu zählen laut Review insbesondere Schlafstörungen, verminderter Appetit sowie Kopf- und Bauchschmerzen.

Vor Therapiebeginn wird eine kardiovaskuläre Untersuchung mit Erfassung von Herzfrequenz und Blutdruck empfohlen. Bei einer positiven kardiovaskulären Anamnese wird laut zitierten Leitlinien zusätzlich ein EKG angeraten.

Die Behandlung wird üblicherweise mit 5 mg ein- bis zweimal täglich begonnen. Anschließend wird empfohlen, die Dosis wöchentlich um 5 bis 10 mg zu steigern, bis eine optimale Wirkung bei tolerablen Nebenwirkungen erreicht ist.

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Quelle: Cochrane Review: Methylphenidate for children and adolescents with attention deficit hyperactivity disorder (ADHD) (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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