Amphetamine: Blutdruck- und Herzfrequenz-Erhöhung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Amphetamine und Methylphenidat werden häufig zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sowie bei Narkolepsie verschrieben. Auch der Off-Label-Gebrauch zur Leistungssteigerung oder Gewichtsreduktion ist verbreitet.

Da diese Substanzen das zentrale Nervensystem stimulieren, besteht das Risiko kardiovaskulärer Nebenwirkungen. Ein langfristig erhöhter Blutdruck gilt als wesentlicher Risikofaktor für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Dieser systematische Cochrane Review aus dem Jahr 2025 untersucht die Auswirkungen einer täglichen oralen Amphetamineinnahme auf den Blutdruck und die Herzfrequenz. Die Meta-Analyse umfasst 56 randomisierte kontrollierte Studien mit über 10.000 Teilnehmenden.

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💡Praxis-Tipp

Auch wenn ein durchschnittlicher Blutdruckanstieg von knapp 2 mmHg auf den ersten Blick gering erscheint, betont der Review die klinische Relevanz auf Populationsebene. Es wird darauf hingewiesen, dass dieser dauerhafte Anstieg das kardiovaskuläre Risiko unter einer Langzeittherapie mit Amphetaminen signifikant erhöhen kann.

Häufig gestellte Fragen

Ja, laut dem Cochrane Review führt die tägliche Einnahme von Amphetaminen zu einem signifikanten Anstieg des systolischen und diastolischen Blutdrucks. Dies betrifft sowohl Kinder als auch Erwachsene.

Die Meta-Analyse zeigt, dass Stimulanzien wie Amphetamine und Methylphenidat die Herzfrequenz um durchschnittlich knapp vier Schläge pro Minute erhöhen. Dieser Effekt wird als anhaltend und klinisch relevant eingestuft.

Der Review liefert keine Hinweise auf eine Toleranzentwicklung bezüglich der kardiovaskulären Parameter. Auch in Studien mit einer Dauer von über acht Wochen blieben Blutdruck und Herzfrequenz dauerhaft erhöht.

Laut den Studiendaten brechen Behandelte unter Amphetaminen die Therapie deutlich häufiger aufgrund von Nebenwirkungen ab als unter Placebo. Das relative Risiko für einen solchen Abbruch ist um mehr als das Zweieinhalbfache erhöht.

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Quelle: Cochrane Review: Effect of amphetamines on blood pressure (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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