Intervallfasten: Evidenz zur Herz-Kreislauf-Prävention

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) sind weltweit die häufigste Todesursache. Lebensstilanpassungen, einschließlich Ernährung und Gewichtsreduktion, spielen eine zentrale Rolle in der Prävention.

Intervallfasten (IF) ist eine populäre Ernährungsform, bei der die Nahrungsaufnahme auf bestimmte Zeiten beschränkt wird. Zu den Formen gehören das alternierende Fasten, periodisches Fasten und die zeitlich restringierte Nahrungsaufnahme.

Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2021 untersucht die Wirksamkeit von Intervallfasten zur primären und sekundären Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei wird Intervallfasten mit einer normalen Ernährung (ad libitum) sowie mit einer kontinuierlichen Kalorienrestriktion (CER) verglichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review verdeutlicht, dass Intervallfasten einer klassischen, kontinuierlichen Kalorienreduktion hinsichtlich des Gewichtsverlusts nicht überlegen ist. Es wird hervorgehoben, dass die kurzfristigen Effekte auf kardiometabolische Risikofaktoren klinisch kaum ins Gewicht fallen. Bei der Beratung zu Diätformen sollte berücksichtigt werden, dass harte Endpunkte wie die Mortalität durch Intervallfasten bisher nicht belegt positiv beeinflusst werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es derzeit keine Daten, die belegen, dass Intervallfasten das Risiko für Myokardinfarkte, Schlaganfälle oder die kardiovaskuläre Mortalität senkt. Entsprechende Langzeitstudien fehlen bisher.

Die Meta-Analyse zeigt, dass Intervallfasten beim Gewichtsverlust ähnlich effektiv ist wie eine kontinuierliche Kalorienrestriktion. Es konnte keine Überlegenheit für das Intervallfasten nachgewiesen werden.

Die Datenlage zur Sicherheit ist laut Review stark begrenzt. In den vorliegenden Studien berichteten einige Teilnehmer über leichte Kopfschmerzen als unerwünschte Wirkung.

Der Review weist darauf hin, dass es an validen Risiko-Nutzen-Analysen für spezifische Gruppen wie Diabetiker mangelt. Es wird weitere Forschung gefordert, bevor klare Aussagen für diese Personengruppe getroffen werden können.

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Quelle: Cochrane Review: Intermittent fasting for the prevention of cardiovascular disease (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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