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PDA bei Frühgeborenen: Ibuprofen-Therapie & Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der persistierende Ductus arteriosus (PDA) ist eine häufige Komplikation bei Frühgeborenen und Säuglingen mit niedrigem Geburtsgewicht. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract eines systematischen Cochrane-Reviews aus dem Jahr 2020.

Historisch wird Indometacin als Standardtherapie zum medikamentösen Verschluss des PDA eingesetzt. Dieser Wirkstoff ist jedoch mit einer reduzierten Durchblutung verschiedener Organe assoziiert.

Der Review untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von Ibuprofen als alternativen Cyclooxygenase-Hemmer. Es wird verglichen, ob Ibuprofen bei geringerem Nebenwirkungsprofil eine vergleichbare Verschlussrate wie Indometacin oder Placebo erzielt.

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💡Praxis-Tipp

Bei der medikamentösen Therapie des persistierenden Ductus arteriosus wird Ibuprofen gegenüber Indometacin als Mittel der Wahl eingestuft, da es das Risiko für eine nekrotisierende Enterokolitis (NEC) und Nierenfunktionsstörungen signifikant senkt. Zudem zeigt die Evidenz, dass die orale Gabe von Ibuprofen der intravenösen Applikation hinsichtlich der Verschlussrate nicht unterlegen, sondern potenziell sogar überlegen ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane-Review sind beide Wirkstoffe hinsichtlich der Verschlussrate des persistierenden Ductus arteriosus gleichwertig. Ibuprofen wird jedoch als Mittel der Wahl eingestuft, da es weniger Nebenwirkungen wie nekrotisierende Enterokolitis oder transiente Niereninsuffizienz verursacht.

Ja, die orale beziehungsweise orogastrische Verabreichung wird im Review als mindestens ebenso wirksam wie die intravenöse Gabe beschrieben. Es zeigte sich in den Studien sogar ein geringeres Risiko für ein Therapieversagen unter oraler Applikation.

Im Vergleich zu Indometacin führt Ibuprofen seltener zu renalen Nebenwirkungen. Der Review belegt eine signifikante Reduktion von Oligurie und niedrigere Serum-Kreatinin-Werte 72 Stunden nach Therapiebeginn.

Die Meta-Analyse zeigt, dass eine hochdosierte intravenöse Gabe die Versagensrate im Vergleich zur Standarddosis senken kann. Für eine generelle Empfehlung werden laut den Autoren jedoch noch weitere Studien benötigt.

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Quelle: Cochrane Review: Ibuprofen for the treatment of patent ductus arteriosus in preterm or low birth weight (or both) infants (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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