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Nephrotoxizität nach Kinderkrebs: Risiko und Nachsorge

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dank verbesserter Diagnostik und Therapie steigen die Überlebensraten bei Krebserkrankungen im Kindesalter stetig an. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract eines Cochrane Reviews (2019), der die renalen Spätfolgen nach potenziell nephrotoxischen Behandlungen untersucht.

Zu den bekannten nephrotoxischen Therapien zählen Cisplatin, Carboplatin, Ifosfamid, Strahlentherapie im Nierenbereich sowie die Nephrektomie. Diese Behandlungen können zu einer Einschränkung der glomerulären Filtrationsrate (GFR), Proteinurie, Tubulopathie und Hypertonie führen.

Das Wissen über das genaue Risiko und die spezifischen Risikofaktoren für frühe und späte Nierenschäden ist essenziell. Nur so können langfristig Behandlungs- und Screening-Protokolle für Überlebende von Kinderkrebs (Childhood Cancer Survivors, CCS) optimal angepasst werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review betont die Wichtigkeit einer strukturierten Langzeitnachsorge für Überlebende von Kinderkrebs. Es wird darauf hingewiesen, dass Nierenschäden wie eine verminderte GFR oder Hypertonie auch noch nach einer langen Nachbeobachtungszeit auftreten können. Daher wird eine kontinuierliche Überwachung von Nierenfunktion und Blutdruck empfohlen, insbesondere nach Therapien mit Cisplatin, Ifosfamid oder Bestrahlungen.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gelten vor allem platinhaltige Chemotherapeutika wie Cisplatin und Carboplatin als nephrotoxisch. Auch Ifosfamid wird als wesentlicher Risikofaktor für spätere Nierenschäden genannt.

Die Prävalenz von Nierenschäden variiert in den Studien extrem und liegt zwischen 0 % und 84 %. Der Review führt diese Schwankungen auf unterschiedliche Behandlungen, Nachsorgezeiten und Studienqualitäten zurück.

Zu den dokumentierten Spätfolgen gehören laut Analyse eine verminderte glomeruläre Filtrationsrate (GFR), Proteinurie sowie tubuläre Störungen wie Hypophosphatämie und Hypomagnesiämie. Zudem wird ein erhöhtes Risiko für Hypertonie beschrieben.

Der Review zeigt, dass eine längere Nachbeobachtungszeit mit einem höheren Risiko für bestimmte Komplikationen wie eine verminderte GFR oder Hypomagnesiämie assoziiert ist. Daher wird eine langfristige Einbindung in Nachsorgeprogramme empfohlen.

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Quelle: Cochrane Review: Early and late adverse renal effects after potentially nephrotoxic treatment for childhood cancer (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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