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Ovarialkarzinom: Angiogenesehemmer und Überlebensraten

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract des Cochrane Reviews (2023).

Das epitheliale Ovarialkarzinom entwickelt im Verlauf häufig eine Resistenz gegenüber herkömmlichen Chemotherapien. Eine alternative oder ergänzende Behandlungsstrategie stellt die Hemmung der Angiogenese dar.

Angiogenesehemmer blockieren die Neubildung von Blutgefäßen, die für das Tumorwachstum essenziell sind. Dadurch wird die Blutversorgung der Tumorknoten unterbunden und das Krebswachstum kontrolliert.

Der vorliegende systematische Review analysiert 50 randomisierte kontrollierte Studien mit über 14.000 Teilnehmerinnen. Er vergleicht die Wirksamkeit und Toxizität von Angiogenesehemmern wie Bevacizumab und Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) in verschiedenen Krankheitsstadien.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review warnt vor einem deutlichen Anstieg von unerwünschten Ereignissen unter Angiogenesehemmern. Es wird hervorgehoben, dass insbesondere auf das Auftreten von schwerem Bluthochdruck (Grad ≥ 3) sowie auf Darmfisteln oder Darmperforationen geachtet werden sollte. Aufgrund der zusätzlichen Behandlungsbelastung und der hohen Kosten wird eine sehr sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es bei neu diagnostizierten Tumoren wahrscheinlich keinen relevanten Unterschied im Gesamtüberleben. Zudem wird eine leichte Verringerung der Lebensqualität durch die Therapie beschrieben.

Die Datenlage zeigt den größten Nutzen beim platin-resistenten rezidivierenden Ovarialkarzinom. In dieser Gruppe verlängert Bevacizumab laut Review sowohl das Gesamtüberleben als auch das progressionsfreie Überleben signifikant.

Der Review beschreibt einen generellen Anstieg von unerwünschten Ereignissen ab Grad 3. Besonders hervorgehoben werden ein starker Anstieg von Bluthochdruck sowie ein mögliches Risiko für Darmfisteln oder Darmperforationen.

Die Effekte sind ähnlich, jedoch zeigt Bevacizumab beim platin-resistenten Rezidiv einen klaren Vorteil im Gesamtüberleben. Bei TKI ist in dieser Gruppe laut Review kein relevanter Unterschied im Gesamtüberleben nachweisbar.

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Quelle: Cochrane Review: Angiogenesis inhibitors for the treatment of epithelial ovarian cancer (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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