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International Association for the Study of Pain2024SchmerztherapiePalliativmedizinAllgemeinmedizin

Protokoll: Leitlinien für chronischen primären Schmerz (IASP)

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf International Association for the Study of Pain Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Das Dokument ist ein Studienprotokoll für einen systematischen Review von Leitlinien (2015-2025) zum chronischen primären Schmerz.
  • Chronischer primärer Schmerz (ICD-11) ist definiert als Schmerz, der >3 Monate besteht und nicht durch andere Erkrankungen besser erklärt wird.
  • Bestehende Leitlinien sollen anhand des patientenzentrierten 'Listen to me, learn from me'-Frameworks bewertet werden.
  • Empfehlungen werden nach Stärke und Richtung klassifiziert (z. B. 'Should do', 'Do not do').
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Hintergrund

Bei dem vorliegenden Dokument der International Association for the Study of Pain (IASP) aus dem Jahr 2024 handelt es sich nicht um eine klinische Behandlungsleitlinie, sondern um ein Studienprotokoll. Es beschreibt die Methodik für einen geplanten systematischen Review, der bestehende klinische Leitlinien (Clinical Practice Guidelines, CPGs) zum chronischen primären Schmerz identifizieren und bewerten soll.

Bisherige Leitlinien fokussieren sich oft auf spezifische Erkrankungen oder Körperregionen. Da Patienten in der Praxis jedoch häufig an multiplen Schmerzsyndromen leiden, soll dieser Review Leitlinien untersuchen, die den chronischen primären Schmerz als eigenständige, diagnoseübergreifende Entität behandeln.

Definition: Chronischer primärer Schmerz (ICD-11)

Der chronische primäre Schmerz wird in der ICD-11 als eigenständige Erkrankung anerkannt. Die Diagnosekriterien umfassen:

KriteriumBeschreibung
DauerSchmerzpersistenz von mehr als 3 Monaten
SymptomatikAssoziiert mit signifikantem emotionalen Stress und/oder funktionellen Einschränkungen im Alltag
AusschlusskriteriumDer Schmerz kann nicht besser durch eine andere spezifische Erkrankung (z. B. Tumor, Entzündung) erklärt werden

Ziele und Methodik des Reviews

Der geplante systematische Review verfolgt zwei Hauptziele:

  • Identifikation und Bewertung: Erfassung aller relevanten Leitlinien (Publikationszeitraum 2015–2025) für chronischen primären Schmerz über alle Altersgruppen hinweg. Die methodische Qualität wird mit den Instrumenten AGREE-II und AGREE-REX bewertet.
  • Patientenzentrierung: Abgleich der Leitlinieninhalte mit dem etablierten Listen to me, learn from me-Framework. Dieses Framework umfasst 9 Prioritätsdomänen und 44 spezifische Versorgungsprioritäten, die aus der Perspektive von Schmerzpatienten entwickelt wurden.

Klassifikation von Leitlinienempfehlungen

Im Rahmen der Datensynthese werden die extrahierten Empfehlungen der identifizierten Leitlinien nach einem etablierten Schema (adaptiert nach Lin et al.) in vier Kategorien eingeteilt:

KlassifikationBedeutungBemerkung
Should doStarke Empfehlung dafürSollte in allen Fällen angewendet werden, sofern keine spezifischen Gründe dagegen sprechen. Nutzen überwiegt Risiken eindeutig.
Could doBedingte Empfehlung dafürAnwendung abhängig von individuellen Patientenmerkmalen. Basiert oft auf konsistenter Evidenz aus Studien geringerer Qualität.
Do not doStarke Empfehlung dagegenSollte nicht angewendet werden. Starke Evidenz für fehlenden Nutzen oder überwiegende Risiken.
UncertainKeine EmpfehlungKeine Empfehlung für oder gegen eine Maßnahme aufgrund unvollständiger oder inkonsistenter Studienlage.

💡Praxis-Tipp

Beachten Sie bei der Diagnosestellung, dass der chronische primäre Schmerz (nach ICD-11) eine eigenständige Diagnose darstellt. Sie greift, wenn der Schmerz länger als 3 Monate besteht und nicht durch eine andere spezifische Pathologie besser erklärt werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Es handelt sich um ein Studienprotokoll zur Vorbereitung eines systematischen Reviews. Es sollen alle Leitlinien (2015-2025) zum chronischen primären Schmerz identifiziert und methodisch bewertet werden.
Als Schmerz, der länger als 3 Monate anhält, mit erheblicher emotionaler Belastung oder Funktionseinschränkung einhergeht und nicht besser durch eine andere Erkrankung erklärt werden kann.
Die Leitlinieninhalte werden mit dem 'Listen to me, learn from me'-Framework abgeglichen, welches auf den Werten und Prioritäten von Menschen mit chronischen Schmerzen basiert.

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