Chronischer Unterbauchschmerz: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der chronische Unterbauchschmerz der Frau ist laut AWMF-Leitlinie definiert als ein Schmerzzustand, der seit mindestens sechs Monaten besteht. Er kann zyklisch, intermittierend oder nicht-zyklisch auftreten und schränkt die Lebensqualität der Betroffenen oft erheblich ein.

Bei der Entstehung und Chronifizierung spielen sowohl biologische als auch psychosoziale Faktoren eine entscheidende Rolle. Die Leitlinie betont, dass eine strikte Trennung in organische und psychogene Ursachen dem komplexen Krankheitsbild nicht gerecht wird.

Häufige somatische Ursachen umfassen Endometriose, pelvine Varikosis oder urologische und gastroenterologische Erkrankungen. Gleichzeitig liegen oft komorbide psychische Belastungen, somatoforme Störungen oder traumatische Vorerfahrungen vor, die in der Diagnostik zwingend berücksichtigt werden müssen.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Hinweis der Leitlinie ist der Verzicht auf wiederholte diagnostische Laparoskopien ohne klare therapeutische Konsequenz, da diese das Risiko einer weiteren Schmerzchronifizierung bergen. Insbesondere bei Adoleszentinnen wird empfohlen, Unterbauchschmerzen zunächst konservativ und endokrinologisch zu behandeln. Es wird betont, dass eine rein somatische Ausschlussdiagnostik dem komplexen Krankheitsbild nicht gerecht wird und psychosomatische Aspekte von Beginn an in die Behandlung integriert werden sollen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist die Genese oft multifaktoriell und umfasst somatische Ursachen wie Endometriose, pelvine Varikosis oder urologische Erkrankungen. Häufig spielen auch psychosoziale Faktoren, somatoforme Störungen oder frühere Gewalterfahrungen eine wesentliche Rolle bei der Schmerzentstehung.

Die Leitlinie empfiehlt eine diagnostische Laparoskopie bei therapieresistenten Schmerzen oder bei einem konkreten klinischen Verdacht auf Endometriose. Von wiederholten Eingriffen ohne klaren pathologischen Befund wird jedoch abgeraten.

Es wird empfohlen, klassische Analgetika wie Ibuprofen oder Paracetamol nur kurzzeitig bei akuten Schmerzspitzen einzusetzen. Für eine längerfristige medikamentöse Therapie können laut Leitlinie Antidepressiva oder Gabapentin in einem individuellen Heilversuch erwogen werden.

Wenn konservative und medikamentöse Therapien versagen, stellt die interventionell-radiologische Embolisation der betroffenen Venen die Therapie der Wahl dar. Die Leitlinie weist darauf hin, dass hiermit bei korrekter Indikationsstellung gute Erfolge erzielt werden.

Die Leitlinie empfiehlt ein interdisziplinäres, multimodales Vorgehen, das Physiotherapie, Psychotherapie und lokale Maßnahmen umfasst. Von unnötigen lokalen Therapien oder operativen Eingriffen wird abgeraten.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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