Vollkeramische Implantatrestaurationen: Empfehlungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-S3-Leitlinie behandelt die Versorgung mit vollkeramischen festsitzenden implantatgetragenen Restaurationen. Durch moderne CAD/CAM-Technologien und neue Werkstoffe haben sich die zahnmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren stark erweitert.

Vollkeramische Materialien wie Zirkonoxid und Lithium-Silikatkeramiken bieten eine hohe Biokompatibilität und eine ansprechende Ästhetik. Die Leitlinie bewertet die aktuelle Evidenz für verschiedene Konstruktionsformen, Befestigungsarten und Materialien.

Übergeordnetes Ziel ist die Schaffung therapeutischer Sicherheit und die Reduktion von technischen sowie biologischen Komplikationen. Dabei werden Einzelkronen, kurzspannige Brücken und Full-Arch-Restaurationen gesondert betrachtet.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
ClariMed durchsucht 14.000+ weitere Leitlinien
Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie weisen vollverblendete Keramikrestaurationen ein signifikant höheres Risiko für oberflächliche Abplatzungen (Chipping) auf als monolithische Versorgungen. Es wird daher nachdrücklich empfohlen, monolithischen oder mikroverblendeten Konstruktionen den Vorzug zu geben. Zudem warnt die Leitlinie vor der Verwendung von Resin-Nano-Keramiken bei Einzelkronen, da diese in Studien sehr niedrige Überlebensraten zeigten.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt die Verwendung von Lithiumdisilikatkeramik, leuzitverstärkter Silikatkeramik oder Zirkonoxid. Von Resin-Nano-Keramiken wird aufgrund unzureichender Überlebensraten explizit abgeraten.

Es wird empfohlen, monolithische oder mikroverblendete Restaurationen anstelle von vollverblendeten Konstruktionen zu verwenden. Dies gilt laut Leitlinie sowohl für Einzelkronen als auch für kurzspannige Brücken.

Bei Bruxismus wird die Anfertigung einer nächtlichen Schutzschiene empfohlen, um technische Komplikationen zu vermeiden. Zudem sollten betroffene Personen über das erhöhte Verlustrisiko bei vollkeramischen Restaurationen aufgeklärt werden.

Die Leitlinie empfiehlt eine verschraubte Befestigung über Titanklebebasen oder Multiunitaufbauten. Dies gewährleistet eine sichere Abnehmbarkeit und Wiedereingliederbarkeit bei eventuellen Komplikationen.

Es können laut Leitlinie sowohl verschraubte als auch zementierte Befestigungen gewählt werden. Bei einer Zementierung wird die Nutzung individueller Titan- oder Hybridabutments empfohlen, um Zementüberschüsse sicher entfernen zu können.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Vollkeramische festsitzende implantatgetragene Restaurationen (AWMF). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien

Über Google hier gelandet?

ClariMed durchsucht alle medizinischen Leitlinien

AWMF, NVL, NICE, WHO, ESC, KDIGO - Quellenzitiert, kostenlos. Speichern Sie Ihren Verlauf auf allen Geräten mit einem kostenlosen Konto.

Kostenloses Konto erstellen
Keine Kreditkarte. DSGVO-konform. In Deutschland gehostet.