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Screening auf Angststörungen bei Kindern: USPSTF-Leitlinie

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf USPSTF Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Etwa 7,8 % der Kinder und Jugendlichen (3-17 Jahre) sind von einer aktuellen Angststörung betroffen.
  • Ein routinemäßiges Screening wird für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren empfohlen (Empfehlungsgrad B).
  • Für Kinder von 7 Jahren oder jünger ist die Evidenz für ein Screening derzeit unzureichend (I-Statement).
  • Die Empfehlungen gelten ausschließlich für asymptomatische Personen ohne bereits diagnostizierte Angststörung.
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Hintergrund

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in den USA. Sie umfassen eine Gruppe verwandter Erkrankungen, die durch übermäßige Angst oder Sorge gekennzeichnet sind und sich durch emotionale sowie physische Symptome äußern.

Laut dem National Survey of Children's Health (2018-2019) weisen 7,8 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren eine aktuelle Angststörung auf. Unbehandelt sind Angststörungen in der Kindheit und Jugend mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für zukünftige Angststörungen oder Depressionen assoziiert.

Zielgruppe für das Screening

Die Empfehlungen der US Preventive Services Task Force (USPSTF) richten sich an eine spezifische pädiatrische Population:

  • Kinder und Jugendliche im Alter von 18 Jahren oder jünger
  • Keine bereits diagnostizierte Angststörung
  • Keine erkennbaren Anzeichen oder Symptome einer Angststörung (asymptomatische Patienten)

Screening-Empfehlungen

Die USPSTF bewertet den Nettonutzen des Screenings je nach Altersgruppe unterschiedlich. Für die Altersgruppe der 8- bis 18-Jährigen wird mit moderater Sicherheit ein moderater Nettonutzen festgestellt.

AltersgruppeEmpfehlungEmpfehlungsgradBemerkung
8 bis 18 JahreScreening auf Angststörungen wird empfohlenGrad BModerater Nettonutzen belegt
7 Jahre oder jüngerEvidenz unzureichendI-StatementBalance aus Nutzen und Schaden aktuell nicht beurteilbar

💡Praxis-Tipp

Integrieren Sie ein routinemäßiges Screening auf Angststörungen bei allen asymptomatischen pädiatrischen Patienten zwischen 8 und 18 Jahren in die regulären Vorsorgeuntersuchungen.

Häufig gestellte Fragen

Die USPSTF empfiehlt das Screening für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren.
Aktuell gibt es nicht genügend Evidenz (I-Statement), um den Nutzen und Schaden eines Screenings bei Kindern von 7 Jahren oder jünger abschließend zu beurteilen.
Die Empfehlungen gelten für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die bisher keine diagnostizierte Angststörung haben und keine erkennbaren Symptome zeigen.

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