Trimethoprim: Kontraindikation im 1. Trimenon und DRESS

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat im Jahr 2025 eine Aktualisierung der Fach- und Gebrauchsinformationen für den Wirkstoff Trimethoprim veröffentlicht. Diese Anpassung basiert auf der Bewertung periodischer Sicherheitsberichte durch den Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC).

Hintergrund der Änderungen sind neue Erkenntnisse aus der Literatur, Spontanberichten sowie epidemiologischen Studien. Diese belegen signifikante Risiken bezüglich der Anwendung in der Schwangerschaft sowie das Auftreten neuer, teils schwerwiegender Nebenwirkungen.

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💡Praxis-Tipp

Die Sicherheitswarnung unterstreicht die Notwendigkeit einer strengen Indikationsstellung bei Frauen im gebärfähigen Alter sowie den sicheren Ausschluss einer Frühschwangerschaft vor Therapiebeginn. Zudem wird ein wachsames Monitoring bezüglich erster Anzeichen schwerer Hautreaktionen (wie dem DRESS-Syndrom) oder dem Auftreten von Halluzinationen empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Trimethoprim und einem erhöhten Risiko für Spontanaborte sowie angeborene Fehlbildungen. Dazu zählen insbesondere Neuralrohrdefekte, Mundspalten und kardiovaskuläre Defekte, was auf eine Interferenz mit Folaten zurückgeführt wird.

Die aktualisierte Fachinformation weist darauf hin, dass eine Anwendung von Trimethoprim auch im zweiten und dritten Trimester der Schwangerschaft möglichst vermieden werden sollte.

Gemäß der Sicherheitswarnung wurden Halluzinationen als sehr seltene Nebenwirkung neu aufgenommen. Zudem wurde das DRESS-Syndrom (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen) mit unbekannter Häufigkeit ergänzt.

Die Fachinformation enthält nun einen erweiterten Warnhinweis zu schweren kutanen Nebenwirkungen (SCARs) wie DRESS, SJS und TEN. Es wird auf entsprechende Handlungsempfehlungen zum Umgang mit diesen Reaktionen verwiesen, was in der Regel ein sofortiges Absetzen des Medikaments erfordert.

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Quelle: Trimethoprim: Kontraindikation im 1. Trimenon, neue Nebenwirkungen Halluzinationen und DRESS (BfArM, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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