Tirzepatid (Mounjaro): Fehler bei der Dosisentnahme
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert in einer Drug Safety Mail über gemeldete Probleme bei der Anwendung des Mounjaro (Tirzepatid) KwikPens. Es wurde mehrfach beanstandet, dass der Pen bei der vierten oder teilweise schon bei der dritten Dosis blockiert und sich das Dosierrad nicht mehr einstellen lässt.
Nach Untersuchungen des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) konnte ein herstellerbedingtes Qualitätsproblem ausgeschlossen werden. Der pharmazeutische Unternehmer führt die Blockaden auf Anwendungsfehler zurück, die durch die Beschaffenheit des Pens und das vierwöchige Dosierungsintervall begünstigt werden.
💡Praxis-Tipp
Ein häufiger Fehler bei der Anwendung des Mounjaro KwikPens ist das sogenannte "Overpriming" (übermäßiges Entlüften), welches zu einer vorzeitigen Blockade des Pens vor der vierten Dosis führen kann. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die sichtbare Restmenge im Pen nach vier Dosen systembedingt ist und keine applizierbare fünfte Dosis darstellt.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ ist dies meist auf Anwendungsfehler wie übermäßiges Entlüften ("Overpriming") zurückzuführen. Ein herstellerbedingter Qualitätsmangel wurde durch das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker ausgeschlossen.
Nein, die Information der AkdÄ stellt klar, dass es sich bei der sichtbaren Restmenge um eine systembedingte Überfüllung handelt. Diese Restdosis kann technisch nicht mehr appliziert werden.
Es wird empfohlen, den Pen niemals mit aufgesetzter Kanüle zu lagern. Dies verhindert das Eindringen von Luft in den Penkörper und reduziert das Risiko von Fehlfunktionen.
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Quelle: AkdÄ: Information von AMK/ZL zu Mounjaro (Tirzepatid): Probleme bei der Entnahme der letzten Dosis (AkdÄ, 2025). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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