StatPearls2026

Handgelenksarthrodese: StatPearls Leitlinie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Handgelenksarthrodese (Versteifung des Handgelenks) ist ein chirurgisches Verfahren zur Schmerzlinderung bei fortgeschrittener Handgelenksarthrose, schweren Bandverletzungen oder nach Frakturen. Sie wird laut StatPearls-Übersicht eingesetzt, wenn alle anderen Behandlungsoptionen zur Symptomkontrolle versagt haben.

Das Verfahren kann das gesamte Handgelenk oder nur Teile davon umfassen. Unabhängig vom genauen Ausmaß ist das Ziel, Schmerzen zu lindern und gleichzeitig so viel Funktion wie möglich zu erhalten.

Die häufigste Indikation ist Schmerz und Instabilität durch Arthrose, insbesondere in Form eines SLAC- oder SNAC-Wrist. Auch entzündliche Prozesse wie rheumatoide Arthritis, idiopathische Ursachen oder avaskuläre Nekrosen können eine Arthrodese erforderlich machen.

Empfehlungen

Der StatPearls-Artikel formuliert folgende Kernaspekte für die Durchführung einer Handgelenksarthrodese:

Präoperative Diagnostik

Vor dem Eingriff wird eine vollständige radiologische Beurteilung empfohlen, um das Ausmaß der Arthrose und die verbleibende Knochenmasse zu bewerten. Zusätzliche Tests sollten durchgeführt werden, um zugrunde liegende Pathologien wie entzündliche oder degenerative Prozesse zu identifizieren.

Die Operation wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Ein präoperativer Nervenblock kann zur postoperativen Schmerzkontrolle eingesetzt werden.

Operationstechnik

Für den chirurgischen Zugang wird eine etwa 8 cm lange longitudinale Inzision auf der dorsalen Seite des Handgelenks empfohlen. Als anatomischer Orientierungspunkt dient das Tuberculum Listeri.

Der Text beschreibt folgende zentrale Operationsschritte:

  • Schonung der dorsalen Hautäste des Nervus radialis und Retraktion der Sehne des Musculus extensor pollicis longus

  • Entfernung des Gelenkknorpels von den radiokarpalen und interkarpalen Gelenkflächen

  • Einbringung von Knochentransplantaten (Autograft oder Allograft) in die Fusionszone

  • Fixierung des Handgelenks mit Kirschner-Drähten in 10 bis 15 Grad Dorsalextension und leichter Ulnardeviation zur Optimierung der Griffkraft

  • Applikation einer vorgeformten dynamischen Kompressionsplatte auf der dorsalen Seite des Radius und des dritten Mittelhandknochens

Postoperatives Management

Nach der Operation wird eine frühzeitige Mobilisation der Finger empfohlen. Die Leitlinie rät dazu, den betroffenen Arm für 8 bis 12 Wochen nicht mit Gewicht zu belasten.

Eine engmaschige klinische Nachsorge wird als essenziell erachtet. Diese dient der Überwachung der Wundheilung, der Erkennung von Komplikationen und der Steuerung der allgemeinen Rehabilitation.

Kontraindikationen

Es gibt keine spezifischen medizinischen Kontraindikationen für diesen Eingriff. Als Hinderungsgründe gelten laut Text die Weigerung der betroffenen Person sowie allergische Reaktionen auf das Implantatmaterial.

In bestimmten Fällen wird darauf hingewiesen, dass ein vollständiger Gelenkersatz eine geeignetere Alternative zur Arthrodese darstellen kann. Dies sollte individuell nach Alter und funktionellen Anforderungen abgewogen werden.

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💡Praxis-Tipp

Vor dem Eingriff muss zwingend auf den postoperativen Funktionsverlust hingewiesen werden, da eine aktive Flexion oder Extension des Handgelenks nach einer totalen Arthrodese nicht mehr möglich ist. Zudem wird auf ein hohes Risiko für Nervenverletzungen aufmerksam gemacht, wobei eine Dysfunktion des Nervus medianus in bis zu 25 % der Fälle als Karpaltunnelsyndrom auftreten kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls liegt die Fusionsrate bei über 90 %. Bei korrekter Indikationsstellung wird eine Gesamtzufriedenheit von über 75 % erreicht, wobei die Griffkraft 75 % bis 90 % der Gegenseite beträgt.

Das Gesamtrisiko für Komplikationen kann bis zu 20 % betragen. Zu den häufigsten Problemen zählen Nervenverletzungen, Sehnenirritationen, Pseudarthrosen sowie Materialversagen wie Plattenbrüche.

Der Text empfiehlt eine Fixierung in 10 bis 15 Grad Dorsalextension und leichter Ulnardeviation. Diese Position wird gewählt, um die postoperative Griffkraft der Hand zu optimieren.

Es wird empfohlen, den betroffenen Arm für 8 bis 12 Wochen nach dem Eingriff nicht mit Gewicht zu belasten. Eine frühzeitige Mobilisation der Finger sollte jedoch angestrebt werden.

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Quelle: StatPearls: Wrist Arthrodesis (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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