StatPearls2026

Hirnstamminfarkt und MRT-Diagnostik: StatPearls

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Artikel von StatPearls befasst sich mit der klinischen Präsentation und den bildgebenden Merkmalen von Hirnstamminfarkten. Der Hirnstamm, bestehend aus Mittelhirn, Pons und Medulla oblongata, ist essenziell für die Regulation von Herz- und Atemaktivitäten sowie die Steuerung der Hirnnerven III bis XII.

Hirnstamminfarkte machen etwa zehn Prozent aller ischämischen Schlaganfälle aus. Die häufigste Ursache ist eine Stenose oder ein Verschluss der Arteria vertebrobasilaris und ihrer Äste.

Die Pons ist laut der zitierten Studie die am häufigsten betroffene Region, gefolgt von der Medulla oblongata und dem Mittelhirn. Das klinische Erscheinungsbild variiert stark und erfordert genaue Kenntnisse der funktionellen Anatomie für eine korrekte Zuordnung der Symptome.

Empfehlungen

Die Quelle formuliert folgende zentrale Erkenntnisse zur Diagnostik und Klinik:

Bildgebende Diagnostik

Es wird betont, dass die diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie (DWI-MRT) eine außerordentlich hohe Sensitivität bei der Erkennung akuter Infarkte aufweist. Computertomografie-Befunde (CT) sind in der Frühphase meist unauffällig.

Die MRT dient laut Artikel nicht nur der reinen Diagnosestellung, sondern auch der Ermittlung der Infarktursache und der Beurteilung der beteiligten Perforatoren.

Klinische Präsentation und Lokalisation

Die neurologischen Ausfälle lassen sich grob nach der betroffenen Seite einteilen:

  • Mediale Läsionen: Kontralaterale Hemiplegie und ipsilaterale Hirnnervenparese (Beteiligung absteigender motorischer Bahnen).

  • Laterale Läsionen: Kontralateraler Verlust des Schmerz- und Temperatursinns sowie ipsilaterales Horner-Syndrom (Beteiligung langer sensibler Bahnen).

Hirnstammsyndrome im Überblick

Der Artikel beschreibt spezifische Syndrome basierend auf der Infarktlokalisation:

LokalisationSyndromKlinische Hauptmerkmale
MittelhirnWeber-SyndromIpsilaterale N.-III-Parese, kontralaterale Hemiplegie
MittelhirnBenedikt-SyndromIpsilaterale N.-III-Parese, kontralaterale Schwäche, Chorea
PonsFoville-SyndromIpsilaterale N.-VII-Parese, kontralaterale Hemiplegie
PonsLocked-in-SyndromErhaltene Augenöffnung, Ausfall aller Willkür- und Atemmuskeln
MedullaWallenberg-SyndromIpsilaterales Horner-Syndrom, kontralateraler Schmerz-/Temperaturverlust
MedullaDejerine-SyndromIpsilaterale Zungenschwäche, kontralaterale Hemiplegie

Prognostische Faktoren

Ein schlechtes Outcome wird bei Personen beschrieben, die bei Aufnahme Dysarthrie, Pupillenstörungen, Ausfälle der unteren Hirnnerven, Blutungen oder Bewusstseinsstörungen aufweisen.

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💡Praxis-Tipp

Der Artikel hebt hervor, dass CT-Untersuchungen in der Frühphase eines Hirnstamminfarkts meist unauffällig bleiben. Es wird daher der primäre Einsatz einer diffusionsgewichteten MRT (DWI) empfohlen, da diese eine außerordentliche Sensitivität für akute Ischämien in dieser Region besitzt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle ist die diffusionsgewichtete MRT (DWI) die sensitivste Methode zur Erkennung akuter Hirnstamminfarkte. Ein CT ist in der Frühphase oft unauffällig.

Der Artikel beschreibt als typische Zeichen einen kontralateralen Verlust des Schmerz- und Temperatursinns. Zudem tritt häufig ein ipsilaterales Horner-Syndrom auf.

Gemäß den Studiendaten ist die Pons mit über 44 Prozent die am häufigsten betroffene Region. Danach folgen die Medulla oblongata und das Mittelhirn.

Das Wallenberg-Syndrom entsteht durch einen Infarkt der lateralen Medulla oblongata. Es äußert sich unter anderem durch Diplopie, Nystagmus, ipsilaterales Horner-Syndrom und kontralateralen Verlust der Schmerz- und Temperaturempfindung.

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Quelle: StatPearls: Brainstem Stroke (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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