StatPearls2026

Anatomie der Arteria intercostalis suprema: StatPearls

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arteria intercostalis suprema (superior intercostal artery, SIA) ist ein wichtiges Blutgefäß des oberen Thorax. Laut der StatPearls-Übersicht entspringt sie klassischerweise als erster Ast aus dem Truncus costocervicalis, welcher wiederum aus der Arteria subclavia hervorgeht.

Das Gefäß verläuft nach kaudal und dorsal zwischen der Pleura und den Hälsen der ersten beiden Rippen. Dort teilt es sich in der Regel in zwei hintere Interkostalarterien auf.

Diese Arterien sind für die Blutversorgung des ersten und zweiten Interkostalraums zuständig. Die Kenntnis der anatomischen Verläufe und möglicher Varianten ist besonders bei chirurgischen Eingriffen am Hals und im oberen Thoraxbereich von großer Bedeutung.

Empfehlungen

Die Publikation beschreibt folgende anatomische und klinische Kernaspekte:

Anatomie und Verlauf

Der Text beschreibt, dass die Arteria intercostalis suprema gemeinsam mit der Interkostalvene und dem Interkostalnerv ein neurovaskuläres Bündel bildet. Dieses verläuft im Sulcus costae an der Unterseite der Rippen.

  • Die Vene liegt am weitesten kranial, gefolgt von der Arterie und dem Nerv am weitesten kaudal.

  • Das Bündel verläuft geschützt zwischen dem Musculus intercostalis internus und intimus.

  • In 72 % der Fälle versorgt die Arterie den ersten und zweiten Interkostalraum, es existieren jedoch anatomische Varianten.

Klinische Bedeutung

Die Übersicht hebt die Rolle der Arteria intercostalis suprema bei bestimmten kardiovaskulären Erkrankungen hervor.

  • Bei einer Aortenisthmusstenose (Coarctatio aortae) kann das Gefäß als wichtiger Kollateralkreislauf dienen.

  • Es hilft dabei, die Stenose zu umgehen und die absteigende Aorta mit Blut zu versorgen.

  • Aneurysmen der Arterie sind selten, treten aber gehäuft bei Aortenisthmusstenose und Neurofibromatose Typ 1 auf.

Chirurgisches Management

Bei der Behandlung von Aneurysmen der Arteria intercostalis suprema wird ein minimalinvasives Vorgehen bevorzugt.

  • Eine selektive endovaskuläre Embolisation mit Mikrospiralen (Coils) und Klebstoff wird gegenüber einer offenen Thorakotomie empfohlen.

  • Die Embolisation wird aufgrund der guten Kollateralversorgung durch vordere Interkostalarterien in der Regel gut toleriert.

  • Zur Nachsorge wird eine jährliche CT-Angiographie angeraten, um den dauerhaften Verschluss zu kontrollieren.

Kontraindikationen

Die Quelle warnt vor offenen chirurgischen Eingriffen (Thorakotomie) zur Behandlung von Aneurysmen der Arteria intercostalis suprema. Als gefürchtete Komplikation wird ein postoperatives Hämatom beschrieben. Dieses kann den Plexus brachialis komprimieren und in der Folge zu einer Lähmung der oberen Extremität führen.

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💡Praxis-Tipp

Bei Eingriffen im Bereich der oberen Interkostalräume wird auf die hohe Variabilität des Gefäßursprungs hingewiesen. Die Arteria intercostalis suprema entspringt nicht immer dem Truncus costocervicalis, sondern kann in anatomischen Varianten auch aus dem Truncus thyrocervicalis, der Arteria vertebralis oder direkt aus dem Aortenbogen hervorgehen.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls entspringt sie meist als erster Ast aus dem Truncus costocervicalis der Arteria subclavia. Es gibt jedoch zahlreiche anatomische Varianten, bei denen sie beispielsweise aus dem Truncus thyrocervicalis oder der Arteria vertebralis hervorgeht.

In der Mehrheit der Fälle (72 %) versorgt das Gefäß den ersten und zweiten Interkostalraum. In selteneren Fällen wird nur der erste oder zusätzlich der dritte Interkostalraum perfundiert.

Die Publikation empfiehlt eine minimalinvasive, selektive endovaskuläre Embolisation mit Mikro-Coils und Klebstoff. Eine offene Operation wird aufgrund des Risikos für postoperative Hämatome und Nervenkompressionen nicht primär empfohlen.

Solche Aneurysmen sind seltene vaskuläre Anomalien. Sie werden in der Literatur vor allem mit der Aortenisthmusstenose (Coarctatio aortae) und der Neurofibromatose Typ 1 assoziiert.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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