StatPearls2026

Anatomie: Truncus costocervicalis (StatPearls)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Truncus costocervicalis ist ein wichtiger Gefäßast der Arteria subclavia. Er versorgt Teile der oberen Extremitäten sowie spezifische Bereiche von Kopf und Hals mit arteriellem Blut.

Die Arteria subclavia wird anatomisch in drei Segmente unterteilt, die sich an der Position zum Musculus scalenus anterior orientieren. Der Truncus costocervicalis entspringt in der Regel aus dem zweiten Segment dieses Gefäßes.

Das Verständnis dieser anatomischen Strukturen ist laut der StatPearls-Zusammenfassung essenziell für chirurgische und interventionelle Eingriffe in der Hals- und Thoraxregion.

Empfehlungen

Die StatPearls-Übersicht beschreibt folgende anatomische und klinische Kernaspekte:

Anatomischer Verlauf und Äste

Der Stamm entspringt an der posterioren Fläche des zweiten Abschnitts der Arteria subclavia. Er teilt sich typischerweise in zwei Hauptäste auf:

  • Arteria intercostalis suprema: Versorgt die oberen zwei Interkostalräume.

  • Arteria cervicalis profunda: Versorgt die tiefen Hals- und Rückenmuskeln sowie Gelenkkapseln der Halswirbelsäule.

Embryologische Entwicklung

Die Entwicklung der Arteria subclavia und des Truncus costocervicalis unterscheidet sich je nach Körperhälfte. Der Text beschreibt folgende embryologische Ursprünge:

SeiteGefäßabschnittEmbryologischer Ursprung
LinksGesamtes Gefäß7. Intersegmentalarterie
Rechts1. Teil4. Aortenbogen
Rechts2. TeilRechte dorsale Aorta
Rechts3. TeilRechte 7. Intersegmentalarterie

Klinische Relevanz und Pathologien

Krankhafte Veränderungen des Gefäßes können zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Die Quelle nennt folgende relevante Pathologien:

  • Pseudoaneurysmen: Diese sind selten und können durch Traumata, Infektionen oder Vaskulitiden entstehen. Zur Diagnostik wird eine CT-Angiographie beschrieben, zur Therapie eine Transkatheter-Embolisation.

  • Takayasu-Arteriitis: Eine entzündliche Erkrankung der großen Gefäße, die auch den Truncus costocervicalis betreffen kann und häufig mit fehlenden Radialispulsen einhergeht.

  • Iatrogene Perforation: Bei transradialen Koronarangiographien kann eine Verletzung des Gefäßes zu einem zervikalen Hämatom führen.

Kollateralkreisläufe

Der Truncus costocervicalis spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Durchblutung bei Gefäßverschlüssen.

  • Bei einer Aortenisthmusstenose (Coarctatio aortae) können hypertrophierte mediastinale Kollateralarterien den verengten Bereich umgehen.

  • Bei einem Verschluss der Arteria carotis interna kann Blut über den Truncus costocervicalis und andere Gefäße umgeleitet werden.

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💡Praxis-Tipp

Bei einer perkutanen transradialen Koronarintervention wird auf das Risiko einer iatrogenen Perforation des Truncus costocervicalis hingewiesen. Ein sich schnell ausdehnendes zervikales Hämatom kann die Atemwege komprimieren. In einem solchen Fall wird eine sofortige Notfallintubation zur Sicherung der Atemwege beschrieben.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls entspringt das Gefäß typischerweise aus der posterioren Fläche des zweiten Abschnitts der Arteria subclavia. Dieser Bereich liegt posterior oder medial des Musculus scalenus anterior.

Der Gefäßstamm teilt sich in die Arteria intercostalis suprema und die Arteria cervicalis profunda. Diese versorgen die oberen Interkostalräume sowie tiefe Hals- und Rückenstrukturen.

Die Quelle beschreibt die CT-Angiographie als Goldstandard zur Diagnosestellung. Als therapeutische Maßnahme wird die Transkatheter-Embolisation genannt.

Bei einer Verengung der Aorta kann die Arteria intercostalis suprema als wichtiger Kollateralkreislauf dienen. Sie leitet das Blut über mediastinale Äste in die absteigende Aorta um.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck, Costocervical Trunk Arteries (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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