StatPearls2026

Truncus coeliacus Anatomie: StatPearls Leitlinie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Text von StatPearls beschreibt die Anatomie und klinische Relevanz des Truncus coeliacus. Dieses kurze Blutgefäß entspringt der Bauchaorta auf Höhe des 12. Brustwirbels (T12).

Er stellt die primäre Blutversorgung für den Vorderdarm und die daraus abgeleiteten Organe dar. Dazu gehören Magen, Leber, Milz, Pankreas und das proximale Duodenum.

Embryologisch entwickelt sich das Gefäß aus der zehnten ventralen Segmentarterie. Eine genaue Kenntnis der Anatomie und möglicher Varianten ist laut Text entscheidend, um iatrogene Verletzungen bei chirurgischen Eingriffen zu vermeiden.

Empfehlungen

Anatomische Aufzweigung (Tripus Halleri)

Der Text beschreibt die klassische Dreiteilung des Truncus coeliacus, die bei etwa 89 Prozent der Menschen auftritt. Es wird zwischen einem echten Tripod (gemeinsamer Ursprung) und einem falschen Tripod (getrennte Abgänge) unterschieden.

Die drei Hauptäste versorgen folgende Zielstrukturen:

ArterieUrsprungVersorgungsgebiet
Arteria gastrica sinistraTruncus coeliacusDistaler Ösophagus, kleine Magenkurvatur
Arteria hepatica communisTruncus coeliacusLeber, Gallenblase, Pylorus, proximales Duodenum, Pankreaskopf
Arteria splenicaTruncus coeliacusMilz, Magenfundus, große Magenkurvatur, Pankreaskörper und -schwanz

Physiologische Varianten

Laut Text existieren zahlreiche anatomische Variationen, die bei chirurgischen und interventionellen Verfahren berücksichtigt werden müssen.

Zu den beschriebenen Varianten gehören:

  • Ein Truncus celiacomesentericus (gemeinsamer Ursprung mit der Arteria mesenterica superior)

  • Ein direkter Abgang der Arteria gastrica sinistra aus der Aorta

  • Eine Pentafurkation mit zusätzlichen Ästen wie den Arteriae phrenicae inferiores

Klinische Pathologien und Diagnostik

Der Text führt verschiedene Erkrankungen an, die den Truncus coeliacus betreffen.

  • Truncus-coeliacus-Kompressionssyndrom (Dunbar-Syndrom): Kompression durch das Ligamentum arcuatum medianum

  • Aneurysmen: Selten, aber bei Ruptur mit hoher Mortalität verbunden

  • Dissektionen: Häufig iatrogen oder bei prädisponierenden Faktoren wie Arteriosklerose

Zur Diagnostik von Kompressionssyndromen und Dissektionen wird primär eine CT-Angiografie empfohlen. Bei symptomatischen Kompressionssyndromen erfolgt laut Text eine laparoskopische Dekompression.

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💡Praxis-Tipp

Der Text warnt davor, dass ein Verschluss oder eine Ruptur der Arteria splenica zu einer Ischämie des Magenfundus führen kann, da die dortigen kurzen Magenarterien keine Kollateralen bilden. Zudem wird betont, dass asymptomatische radiologische Befunde eines hakenförmigen Truncus coeliacus häufig sind. Diese müssen immer im klinischen Zusammenhang interpretiert werden, um Fehldiagnosen eines Dunbar-Syndroms zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut Text versorgt der Truncus coeliacus den embryologischen Vorderdarm. Dazu zählen der distale Ösophagus, der Magen, das proximale Duodenum, die Leber, die Gallenblase, das Pankreas und die Milz.

Das auch als Dunbar-Syndrom bekannte Krankheitsbild entsteht durch eine Kompression der Arterie durch das Ligamentum arcuatum medianum des Zwerchfells. Es äußert sich laut Text durch rezidivierende Oberbauchschmerzen, die sich im Stehen bessern und im Liegen verschlechtern.

Der Text beschreibt mehrere Varianten, darunter den Truncus celiacomesentericus, bei dem das Gefäß einen gemeinsamen Ursprung mit der Arteria mesenterica superior hat. Auch eine Aufspaltung in fünf Äste (Pentafurkation) oder ein separater Abgang der Arteria gastrica sinistra aus der Aorta sind möglich.

Die Publikation nennt die kontrastmittelverstärkte Computertomografie oder die CT-Angiografie als bevorzugte diagnostische Modalitäten. Typische Bildgebungsbefunde umfassen Intima-Flaps und intraluminale wandständige Thromben.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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