BfArM2012

Ambrisentan (Volibris): Neue Kontraindikation (BfArM)

Diese Leitlinie stammt aus 2012 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2012)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Ambrisentan (Volibris®) ist ein Endothelin-Rezeptor-Antagonist, der primär zur Behandlung der pulmonalarteriellen Hypertonie (PAH) eingesetzt wird. Im Juli 2012 veröffentlichte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Rote-Hand-Brief zu diesem Wirkstoff.

Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation des BfArM-Rote-Hand-Briefs. Der Fokus der Sicherheitswarnung liegt auf einer neu identifizierten Patientengruppe, für die das Medikament ein unvertretbares Risiko darstellt.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief des BfArM formuliert eine zentrale Sicherheitsanweisung für die Verordnung von Ambrisentan (Volibris®).

Neue Kontraindikation

Laut der Sicherheitswarnung wird die Anwendung von Ambrisentan bei einer spezifischen Patientengruppe strikt untersagt. Es wird darauf hingewiesen, dass das Medikament bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF) nicht mehr angewendet werden darf.

Klinische Konsequenz

Für die klinische Praxis ergeben sich daraus folgende Konsequenzen:

  • Vor der Verordnung von Ambrisentan muss eine idiopathische pulmonale Fibrose differenzialdiagnostisch ausgeschlossen sein.

  • Bei einer bereits bestehenden IPF-Diagnose ist die Therapie mit Ambrisentan absolut kontraindiziert.

Kontraindikationen

Gemäß dem Rote-Hand-Brief des BfArM gilt folgende absolute Kontraindikation für Ambrisentan (Volibris®):

  • Idiopathische pulmonale Fibrose (IPF)
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💡Praxis-Tipp

Der Rote-Hand-Brief betont, dass Ambrisentan (Volibris®) bei Patienten mit idiopathischer pulmonaler Fibrose (IPF) absolut kontraindiziert ist. Es wird empfohlen, bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie vor Einleitung einer Therapie mit Ambrisentan stets die zugrundeliegende Ursache genau zu evaluieren und eine IPF sicher auszuschließen.

Häufig gestellte Fragen

Das BfArM informierte 2012 über eine neue absolute Kontraindikation für den Wirkstoff Ambrisentan. Das Medikament darf bei einer bestimmten Patientengruppe aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingesetzt werden.

Laut dem Rote-Hand-Brief darf Ambrisentan nicht bei Patienten angewendet werden, die an einer idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF) leiden.

Wenn die pulmonale Hypertonie im Rahmen einer idiopathischen pulmonalen Fibrose auftritt, ist die Gabe von Ambrisentan gemäß der Sicherheitswarnung strikt kontraindiziert. Es wird empfohlen, in diesen Fällen auf alternative Therapiekonzepte auszuweichen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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